SP

Sabine Pauli

Sabine Pauli war fast 40 Jahre lang als staatlich anerkannte Ergotherapeutin in ihrer eigenen Praxis tätig. Die jahrelange Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Störungen der Fein- Grafo- und Schreibmotorik, sowie der Austausch mit anderen Berufsgruppen und Eltern, bilden das Fundament ihrer vielfältigen Erfahrung.
Die permanente Beschäftigung mit den theoretischen Hintergründen und der Austausch mit interdisziplinären Experten*innen untermauern ihr Erfahrungswissen.
Sie ist bekannt als Autorin mehrerer Fachbücher sowie vieler Fachartikel und entwickelte eine Fülle von Materialien zur Befunderhebung und Behandlung von Kindern für Ergotherapeuten*innen und angrenzende Berufsgruppen.
Als zertifizierte Erwachsenenbildnerin nach der Methode Prof. Dr. Wahl führte sie bundesweit, in Österreich und der Schweiz viele Seminare durch und ist auch zukünftig als Dozentin aktiv.
Ihr Tätigkeitsschwerpunkt ist weiterhin die Entwicklung von Konzepten und Materialien zur zielgerichteten Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit motorischen Schwierigkeiten.
Info und Kontakt: sabine.pauli@web.de

Dorothe Romer hat sich auf der Basis ihres Grundberufes als Heilerziehungspflegerin zur zertifizierten Lerntherapeutin (LRS / Legasthenie und Dyskalkulie) fortgebildet und ist seit über 20 Jahren in eigener Praxis tätig.
Dorothe Romer arbeitet ausserdem als Pädagogische Assistentin in einer Gemeinschaftsschule. Dadurch hat sie tiefe Einblicke in die Realität und die individuellen Schwierigkeiten der Kinder im Schulalltag.
In beiden Arbeitsfeldern macht sie die Erfahrung, dass sich der Mangel an lockerer, dynamischer Schreibmotorik deutlich auf den Schriftspracherwerb und die schriftlichen Ausdrucksmöglichkeiten der Schüler*innen auswirkt und in engem Zusammenhang mit deren Schulleistung steht.
Durch ihre Zusatzausbildung zur „Zertifizierten Fachtherapeutin für Fein- und Grafomotorik nach Pauli / Kisch“ und den stetigen fachlichen Austausch mit ihrer Schwester Sabine Pauli, kann sie in beiden Arbeitsfeldern Kinder noch zielgerichteter unterstützen.
Malen und zeichnen ist Dorothe Romers Hobby, welches sie in Kursen bei verschiedenen Lehrern vertieft.

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RAVEK Produktbild: RAVEK

RAVEK

Der Ravensburger Erhebungsbogen fein- und grafomotorischer Kompetenzen ist das erste deutsche Befundinstrument zur Erfassung fein- und grafomotorischer Fähigkeiten sowie der Malentwicklung bei Kindern von 4-10 Jahren.
Er wurde aus den Erfahrungen der jahrzehntelangen ergotherapeutischen Arbeit „aus der Praxis für die Praxis“ von Sabine Pauli und Andrea Kisch entwickelt, an vielen Kindern erprobt und erstmals 2008 veröffentlicht.

Das Buch enthält zur Interpretation der Beobachtungen vielfältige Erläuterungen. Es wird beschrieben, welche Voraussetzungen ein Kind haben muss, um eine Funktion oder Tätigkeit ausführen zu können, in welchem Alter die Funktion vollständig vorhanden sein sollte und wie sich Auffälligkeiten im Alltag bei unterschiedlichen Betätigungen auswirken können. Anhand von Beispielen werden Therapiemöglichkeiten dargestellt. Der RAVEK ermöglicht eine gründliche, übersichtliche Beobachtung und Befunderhebung von Kindern, um eine gezielte Ergotherapie oder pädagogische Fördermaßnahme planen und durchführen zu können.

Alle Beobachtungen können während der Durchführung direkt in die Erhebungs- und Beobachtungsbögen über die Markierung zutreffender Formulierungen eingetragen werden. Der RAVEK wird ohne Zeitvorgabe vom Kind durchgeführt / bearbeitet. Er kann auf mehrere Beobachtungsstunden aufgeteilt oder es können nur einzelne Teile durchgeführt werden.
Die Erhebung sollte zu Therapiebeginn zur Befunderhebung und Therapieplanung sowie zur Evaluation der Therapiefortschritte nach ca. 3-6 Monaten wiederholt werden.

Mit dem RAVEK werden folgende Bereiche beobachtet: Feinmotorik, Malentwicklung, Grafomotorik:

Zur Einschätzung der feinmotorischen Kompetenzen wird die Gelenkbeweglichkeit der oberen Extremität beurteilt. 10 feinmotorische Tätigkeiten werden mit normierten Materialien mit beiden Händen durchgeführt und darüber die Qualität der Hand- und Fingerbewegungen beobachtet.

Zur Einschätzung der Malentwicklung erhält das Kind Papier und dicke, gespitzte Stifte. Es wird aufgefordert, sich, sein Wohnhaus, einen Baum und weitere Dinge zu malen, die ihm wichtig sind. Interpretationen und Erläuterungen im Handbuch ermöglichen die Einschätzung der Malentwicklung.

Zur Abfrage der Grafomotorik wurden vier Heißluftballone mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad entwickelt, die individuell auf das Alter und die grafomotorischen Fähigkeiten des Kindes abgestimmt, ausgewählt werden.

(Ballon 1 mit Grundformen sollten 5-jährige Kinder ausfüllen können. Mit dieser grafomotorischen Kompetenz können sie verschiedene Gegenstände auf ihren Bildern darstellen und haben darüber die Voraussetzungen zum Erlernen der Druckschrift.
Ballon 2 mit Formen groß/ klein und unterbrochenen Grundmustern sollten Kinder bis zum Schuleintritt ergänzen können. Damit haben sie die Grundlage, groß- und kleingeschriebene Druckbuchstaben zu erlernen.
Ballon 3 mit fortlaufenden Grundmustern sollten Kinder bis spätestens zum Ende der ersten Klasse ausführen können. Damit haben sie die Grundlage, um eine verbundene Schrift zu erlernen.
Ballon 4 mit fortlaufenden komplexen Mustern sollten Kinder am Ende des zweiten Schuljahres ausführen können. Somit haben sie die grafomotorische Grundlage, um ohne Anstrengung lesbar und zunehmend in einem ausreichenden Tempo zu schreiben.)

NEU: Die Beobachtungs- und Erhebungsbögen des RAVEK erhalten Sie jetzt mit dem Buch auf einem Downloadlink.
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Buch (Set mit diversen Artikeln)

26,95€

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