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Silke Kotitschke

Kotitschke Silke
Dr. Silke K. Kotitschke,Studium: 1993-1999: Biologie mit HF
Biochemie an der J.W.G.-Universität in Frankfurt am Main,
03/2004: Promotion an der Kinderklinik der Universitätsklinik in
Frankfurt am Main, 2008: Wiss. Referentin der Abt. Med.-Info bei
Lilly Pharma Bad Homburg
Kotitschke Silke: Inhibitorinzidenz bei Hämophilie A- und B- von Silke Kotitschke

Zuletzt erschienen

Kotitschke Silke: Inhibitorinzidenz bei Hämophilie A- und B-

Kotitschke Silke: Inhibitorinzidenz bei Hämophilie A- und B-

Buch (Taschenbuch)

ab 59,00€

Die Hämophilie A und B beruhen auf dem Fehlen oder
einem Defekt des
Gerinnungsfaktors VIII bzw. IX. Eine Ausbildung von
FVIII- bzw. FIX neutralisierenden Inhibitoren
(Antikörpern) ist heute die schwerwiegendste
Nebenwirkung bei der Behandlung der Patienten mit
FVIII/FIX-Präparaten. Etwa 25-30% der schwer
erkrankten Hämophilie A-Patienten entwickeln
Inhibitoren. Bei der Hämophilie B sind ca. 1-3% der
Patienten betroffen. Ziel der Arbeit war es, die
Einflussfaktoren der Inhibitorentwicklung zu
ermitteln und mit anderen Studien zu vergleichen.
Es konnte gezeigt werden, daß der Mutationstyp, die
Dosierung und das Alter der Erstbehandlung die
Inhibitorbildung beeinflussen können.
Die Intron 22-Inversion verursacht in den meisten
Fällen eine schwere Hämophilie A, und dabei werden
auch am häufigsten Inhibitoren gebildet.
Ein Vergleich der Inhibitorinzidenzen von
rekombinanten und plasma-derived FVIII-Präparaten
konnte keinen signifikanten
Unterschied aufweisen, wie auch andere Studien
zeigten.
Durch Epitopemapping mit rekombinanten
FVIII-Fragmenten konnten bestimmte Domänen des FVIII-
Proteines als "target" der Inhibitoren identifiziert
werden.

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