SB

Stefan Brunhoeber

Stefan Brunhoeber, geb. 1974, ist Psychologischer Psychotherapeut und gilt als anerkannter Experte auf dem Gebiet der Körperakzeptanzstörungen.
Bereits während seines Studiums begann er, sich intensiv in dieses Themengebiet einzuarbeiten und spezialisierte sich zunächst auf das Krankheitsbild der „Körperdysmorphen Störung“. In den Jahren 2007 bis 2010 baute er den stationären Behandlungsschwerpunkt „Körperdysmorphe Störung" am Klinikum Staffelstein auf. Seit 2010 ist er in Bonn-Bad Godesberg in eigener psychotherapeutischer Praxis mit dem Schwerpunkt „Körperakzeptanzstörungen“ niedergelassen. Als Dozent unterrichtet Stefan Brunhoeber an verschiedenen psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten sein Spezialgebiet.

Kognitive Verhaltenstherapie bei Körperdysmorpher Störung von Stefan Brunhoeber

Zuletzt erschienen

Kognitive Verhaltenstherapie bei Körperdysmorpher Störung

Kognitive Verhaltenstherapie bei Körperdysmorpher Störung

Buch (Set mit diversen Artikeln)

ab 35,99€

Neben den bekannten Essstörungen ist die Körperdysmorphe Störung (KDS) eine weitere pathologische Form der Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper. Allein in Deutschland schätzt man die Anzahl der Betroffenen auf über eine Million. Die Störung verläuft oft chronisch und schwerwiegend und wird vielfach immer noch übersehen. In der Folge werden Betroffene falsch oder gar nicht behandelt. Der meist ich-synton geprägte Symptomkomplex und die wahnhafte Überzeugung der Patienten, körperlich missgestaltet zu sein, stellt Therapeuten vor große Herausforderungen. Dieses Manual bietet eine gute Grundlage, das Störungsbild besser zu verstehen und Patienten zu helfen, sich von ihrer Fixierung auf ihr Äußeres zu lösen.
Neben einer Einführung zur Vielseitigkeit des Störungsbildes sowie Differenzialdiagnostik werden aktuelle Erklärungsmodelle und Behandlungsansätze diskutiert. Der Schwerpunkt liegt auf den Behandlungsstrategien, die für die 2. Auflage überarbeitet und durch zahlreiche praxisnahe Beispieldialoge, Übungen sowie Erfahrungen aus der Praxis ergänzt wurden. Aufbauend auf den Grundlagen (Motivationsaufbau, Psychoedukation etc.) wird das therapeutische Vorgehen nun auf sieben Behandlungssäulen aufgeteilt:
1) Bearbeitung der Funktionalität,
2) Korrigierende Erfahrungen in Bezug auf das Aussehen,
3) Reduktion der behavioralen Beschäftigung mit dem Aussehen/Körper,
4) Reduktion der gedanklichen Beschäftigung mit dem Aussehen,
5) Aufbau von Identitäten, die vom Aussehen unabhängig sind,
6) Veränderung der Selbstwahrnehmung,
7) Modifikation bzw. Aufbau von Bewältigungskompetenzen.

Alles von Stefan Brunhoeber