Stefan Kunz, geboren und aufgewachsen in Wien, ist begeistert davon, den Status quo in Frage zu stellen. Durch sein Studium der internationalen Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie durch seinen Aufenthalt und seine Arbeit in Kanada, Spanien und Deutschland konnte er eine mehrsprachige und interkulturelle Perspektive auf die moderne internationale Wirtschaft entwickeln.
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Zwischen bäuerlicher Tradition und touristischer Moderne
Stefan Kunz schildert diese vielfältigen Prozesse anhand der Landschaft in Adelboden. Er zeichnet die Lebenswelten der Menschen vor Ort in unterschiedlichen Zeiträumen nach, die vom Spannungsfeld zwischen bäuerlicher Tradition und touristischer Moderne geprägt waren. Die Kontextgeschichte der Landschaft setzt er dabei in Beziehung zu den Fokusgeschichten der Bewohnenden des Hauses, welches 1698 in Adelboden errichtet und 1968 ins Freilichtmuseum Ballenberg überführt wurde. Mithilfe eines raumtheoretischen Ansatzes untersucht er die Transformation des physischen, des prozessualen und des symbolischen Raums über eine Dauer von 270 Jahren. Dies ermöglicht vertiefte Einblicke in den historischen Diskurs und den Bedeutungswandel von Landschaft und Haus im alpinen Raum.
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