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Stefan Schneider

Stefan Schneider schreibt unter einem Pseudonym, da es gemäss seiner eigenen, bitteren Erfahrung selbst heutzutage immer noch nicht möglich ist, offen "geoutet" zu leben, ohne hierdurch gemobbt und angefeindet zu werden.

Olgas Tagebuch (1941-1944) von Stefan Schneider

Zuletzt erschienen

Olgas Tagebuch (1941-1944)

Olgas Tagebuch (1941-1944)

Buch (Gebundene Ausgabe)

ab 39,00€

Die junge Ukrainerin Olga beschreibt in ihrem Tagebuch die alltäglichen Erfahrungen unter deutscher Besatzungsherrschaft im Zweiten Weltkrieg in einer ukrainischen Kleinstadt. Der Vernichtungskrieg erscheint darin nicht nur als Ausnahmezustand mit unfassbarem Terror und Gewalt, sondern auch als Raum für Begegnungen mit deutschen Besatzern und neue kulturelle Erfahrungen. Ihre guten Deutschkenntnisse verschaffen Olga Arbeit und retten sie vor der Verschleppung zur Zwangsarbeit ins Reich. Das Tagebuch zeugt sowohl von Olgas beschleunigtem Erwachsenwerden und vielfältigen, auch erotischen, Horizonterweiterungen als auch von tiefgreifenden Loyalitäts- und Identitätskonflikten. Während sie sich den deutschen Feinden innerlich annähert, wird ihr Blick auf die sowjetische Heimat immer kritischer. Nach der Rückkehr der Roten Armee gerät sie als mutmaßliche Kollaborateurin ins Visier der Sicherheitsbehörden. Die Quellenedition wird ergänzt durch eine umfangreiche Einleitung und Kommentierung.

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