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Stephan Pörtner

Stephan Pörtner, geboren 1965, verheiratet, eine Tochter, ist Schriftsteller und Übersetzer in Zürich, wo seine sechs Krimis mit Köbi Robert, dem Detektiv wider Willen, spielen. Der letzte Band »Pöschwies« wurde von der Literaturkommission des Kantons Zürich mit einem Werkbeitrag ausgezeichnet und für den Zürcher Krimipreis nominiert. Für »Stirb, schöner Engel« erhielt er den Zürcher Krimipreis. Die Kurzgeschichten »Schwachkopf«und »Blaue Liebe« wurden 2002 und 2012 für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi nominiert.

Heimatlos oder Das abenteuerliche Leben des Jakob Furrer von der Halde bei Wald von Stephan Pörtner

Zuletzt erschienen

Heimatlos oder Das abenteuerliche Leben des Jakob Furrer von der Halde bei Wald

Heimatlos oder Das abenteuerliche Leben des Jakob Furrer von der Halde bei Wald

Buch (Gebundene Ausgabe)

ab 26,00€

Am 25. und 26. Juni 1876 tobte die Schlacht am Little Big Horn. Die aufständischen Stämme unter der Führung von Sitting Bull und Crazy Horse fügten der Eliteeinheit der US-Armee, dem 7. Kavallerieregiment, und ihrem Kommandanten, General Armstrong Custer eine verheerende Niederlage zu. Unter den Gefallenen waren auch Schweizer.
»Heimatlos« erzählt die fiktive Geschichte eines dieser Leben, jenes des Jakob Furrer von der Halde bei Wald, das in Zürcher Oberland beginnt und nur 27 Jahre später in Montana, USA, endet. Es ist ein Leben voller Träume und Hoffnungen, die an Klassen- und an Landesgrenzen scheitern. Vom Zürcher Oberland, von wo ihn Armut und eine nicht tolerierte Liebe vertrieben, nach Aussersihl in die grosse Stadt Zürich, im Auf- und Umbruch, Hoffnung und Endstation vieler in diesen Zeiten.
Zurückgelassen hat Jakob Furrer seine grosse Liebe und eine gemeinsame illegitime Tochter. Dem Sohn eines Industriellen zur Frau versprochen, verfolgt ihn dieser, tief in seinem Stolz getroffen, bis ans Ende der Welt. Als Mörder gesucht, muss Jakob Furrer die Schweiz verlassen, flieht auf einem Auswandererschiff nach Amerika. Das Glück ist klein, doch Furrer gelingt es, das neue Leben, an der Seite einer Indigenen. Erbarmungslos hingegen erweist sich das Schicksal.

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