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Swami Nikhilananda

Swami Nikhilananda (1895-1973) war indischer Mönch des Ramakrishna-Ordens und gründete 1933 das Ramakrishna-Vivekananda Center in New York, das er bis zu seinem Tod leitete. Er trug zur Ausbreitung der Literatur der Ramakrishna-Bewegung durch Übersetzungen aus dem Sanskrit und dem Bengalischen ins Englische bei und hielt viele Vorträge. Bekannt ist besonders seine Übersetzung von "The Gospel of Sri Ramakrishna" und seine Biografien über Ramakrishna, Vivekananda und die Heilige Mutter.

Die Botschaft Sri Ramakrishnas von Swami Nikhilananda

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Die Botschaft Sri Ramakrishnas

Die Botschaft Sri Ramakrishnas

Buch (Taschenbuch)

ab 5,99€

Die gekürzte Ausgabe des Klassikers "The Gospel of Sri Ramakrishna" von Swami Nikhilananda. Enthalten sind die Gespräche von Sri Ramakrishna sowie die täglichen Ereignisse aus seinen vier letzten Lebensjahren (1882-1886), die sein vertrauter Schüler M. (Mahendranath Gupta) aufgezeichnet hat. Swami Nikhilananda hat ihnen eine ausführliche Biografie über den Meister vorangestellt.

Sri Ramakrishna war einer der bekanntesten Heiligen des modernen Indien und lebte von 1836 bis 1886. Die meiste Zeit seines Erwachsenenlebens verbrachte er in Dakshineswar bei Kalkutta, wo er zunächst als Tempelpriester wirkte und später intensive spirituelle Übungen machte. In den bekannten Tempelgarten kamen viele Besucher. In den späteren Jahren kamen v.a. junge Männer aus der gebildeten Schicht und wurden teils seine Schüler. Der Meister besuchte regelmäßig einige Familienväter, die in Kalkutta lebten, wobei sich in ihren Häusern feste Treffpunkte für die Schüler bildeten. Gegen Ende seines Lebens entstanden aus dem Kreis seiner Schüler die Gruppe der künftigen Mönche, von denen Narendra (Swami Vivekananda) eine führende Rolle spielte, und die der Verheirateten.

Neben vielen Gesprächen erfährt der Leser sehr detailreich vom täglichen Leben Sri Ramakrishnas, von der Zeit seiner schweren Erkrankung an Kehlkopfkrebs sowie von der spirituellen Entwicklung seiner Schüler. Auch die unmittelbare Zeit nach seinem Tod, in der die ersten Schüler Mönche wurden und das Kloster in Baranagore entstand, wird lebhaft geschildert.

Sri Ramakrishnas Lehre betont die gleichberechtigte Gültigkeit aller Religionen. Er empfahl den Weg der Gottesliebe (Bhakti), die zur Gotteserkenntnis führt. Seine religiöse Erfahrung war von vielen Visionen geprägt, v.a. von der Göttlichen Mutter Kali, der er besonders ergeben war, und von häufigem Versunkensein in Samadhi. Besonders markant sind die vielen Beispiele aus dem täglichen Leben und die Gleichnisse, mit denen er seine Lehre veranschaulichte.

Neben dieser gekürzten Version gibt es noch die vollständige Version, die unter demselben Titel im gleichen Verlag erschienen ist.

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