TH

Thomas Hoffmann

Thomas Hoffmann lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Freien Universität Berlin englischsprachige Literatur. Während verschiedener Auslandsaufenthalte verbrachte er längere Zeit im Ursprungsland der Artus-Legende. Über ein Jahr lebte er in Ostafrika.

„Die Wesen und Sagengestalten, die meine Romanprojekte bevölkern, entspringen den Urängsten aller Völker von den Britischen Kelten bis zu den Bantu Schwarzafrikas. Im Kern jener Legenden verbirgt sich jedoch stets ein Wunsch nach Befreiung, nach Ausbruch aus Bedrückung und Enge des Alltags. Es ist diese Suche nach Freiheit, von welcher meine Romane handeln.“

Schatten der Anderwelt von Thomas Hoffmann

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Schatten der Anderwelt

Schatten der Anderwelt

Buch (Taschenbuch)

ab 1,99€

Aila sah Norbert warnend an: „Dort liegt der Abstieg in die Hölle. Das ist dein Weg, Norbert!“
Norbert holte Luft.
„Ja. Ich hab es Lonnie versprochen.“
Kehr um! schrie eine Stimme im hintersten Winkel seines Bewusstseins. Aber er wollte nicht hinhören...

„Du bist einer von den Seelenwunden, die von ihren Schatten verfolgt werden,“ sagt ihm die Wirtshausdirne Sandra.
Unter dem Fluch des Gornwalds geboren, kann Norbert sich der Schatten, die ihn verfolgen, um ihn zu ermorden, nur erwehren, wenn er lernt, mit einem der verschollenen heiligen Schwerter der Frühzeit umzugehen. Doch die Mächte, denen diese Schwerter gehorchen, sind um vieles boshafter, als die Dämonen des Gornwalds. Kann Norbert lernen, sie zu beherrschen oder geht er in seinen sicheren Tod?
Das Wolfsmädchen Lonnie hilft ihm, kämpft an seiner Seite. Aber er weiß, dass sie eine Banshee ist, eine Todesfee, die ihn für immer hinabziehen will...

„Sie spricht mit dir? Und du mit ihr? Über die Grenze hinweg?“
„Ja.“
„Du weißt, dass du in Lebensgefahr schwebst?“
„Ja.“
IAilas Stimme klang, als verstärkte der Wind sie noch: „Ist dir klar, was du dir da vorgenommen hast?“
Norbert senkte den Kopf. Er konnte ihrem Blick nicht standhalten.
„Ich glaub schon,“ murmelte er.
Dann riss er sich zusammen und schaute sie an.
„Ja. Ich glaube, es ist mein Weg.“

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