Thomas Kraft, 1959 in Bamberg geboren, promovierter Germanist, war Programmleiter des Münchner Literaturhauses und eines Münchner Verlages. Heute lebt er als Autor, Gymnasiallehrer und Organisator literarischer Veranstaltungen in Herrsching am Ammersee.
Die USA sind tief gespalten, die politischen Lager geben sich unversöhnlich. Diese Situation hat auch die Welt der Country Music, die traditionell für die Mythen und Träume des Landes steht, erschüttert. Wurden bislang die ländliche Idylle, der Staub der endlosen Highways, Bier und Whiskey, die Familie, »God´s Country« und der Patriotismus seiner Bewohner gepriesen, nehmen die Songs nun zunehmend das Elend »des anderen Amerika« in den Blick – Drogen, Rassismus, Armut, Gewalt. Der traditionelle Nashville Sound geht zudem immer häufiger Verbindungen mit anderen Genres wie Hip-Hop, Pop und Punkrock ein, was die Szene ebenso zerreißt wie das Land. Country nennt sich nun Americana und spiegelt in seinen Ausprägungen die Spannungen einer Gesellschaft, die sich im Umbruch befindet.
»Das deutsche Standardwerk zum Americana-Genre, das lange gefehlt hat.
»Ich kenne in deutscher Sprache kein vergleichbar informatives und gut lesbar geschriebenes Buch zum Thema – unbedingte Empfehlung.« Jan Reetze
»Die erste Publikation weltweit über das Phänomen Americana« Fritz Egner, BR