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Thomas Schulz

Thomas Schulz ist in Berlin geboren und kehrte aus beruflichen Gründen immer wieder dahin zurück. Er hat eine Vita, die er mit vielen anderen seiner Generation teilt. Allerdings reflektiert er seine Erlebnisse und nimmt dabei eine kritische Haltung zu sich und seiner Umwelt ein.
Nach einer kaufmännischen Lehre hat er Sport, Erziehungswissenschaft und Geographie studiert. Statt am Gymnasium zu unterrichten, kehrte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und als Lehrbeauftragter an die Universität Hamburg zurück. Von der theoretischen Lehre dort wechselte er in den Vertrieb von Mercedes-Benz, wo er in neunzehn Jahren zügig die Karriereleiter emporstieg und schon früh mit Personalverantwortung betraut wurde. Er war Verkäufer, Verkaufsleiter, Bezirksleiter, Leiter der betriebswirtschaftlichen Beratung und schließlich für die Vertriebsnetzgestaltung von Mercedes-Benz, Chrysler und smart verantwortlich.
Nebenberuflich engagierte er sich in der beruflichen Weiterbildung als Dozent und Fachbuchautor.
Mit 47 Jahren übernahm der die Leitung der Akademie des Handwerks in Hamburg und später die Leitung des gesamten Bildungsmanagements am Elbcampus, dem Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Hamburg, zu dem auch die Akademie des Handwerks gehört.
Durch seine Führungsaufgaben zieht sich das besondere Interesse an der Reflexion menschlichen Verhaltensweisen wie ein roter Faden. Diese immer bewusst gemachten Erfahrungen speisen dieses Buch.
Thomas Schulz ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Eine weite Reise von Thomas Schulz

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Eine weite Reise

Eine weite Reise

Buch (Gebundene Ausgabe)

ab 15,99€

Eine weite Reise

Eine Bahnreise nach Berlin führt an vielen Orten der persönlichen Geschichte eines Menschen vorbei. Es sind die auf den ersten Blick banalen Geschichten, die jeder in seiner Familie, in seiner Ausbildung und in seinem Beruf erlebt haben könnte.
In ihrer Sammlung sind die Rückblicke alles andere als normal oder banal. Sie schildern nicht nur das Ereignis selbst, sondern das Empfinden einer Generation, die sich jetzt in die Rente verabschiedet. Jahrzehnte des äußeren Friedens, des beruflichen Erfolgs und der familiären Bindungen werden geschildert. Dabei kann der Autor auf Erfahrungen in West- und Ostdeutschland zurückgreifen.
Sehr konkret wird menschliches Fehl-Verhalten zum Beispiel in beruflichen Situationen geschildert und es werden daraus Erkenntnisse abgeleitet, die uns dazu bringen sollen, unser Verhalten und Denken zu reflektieren.
Zusammenfassend wird schließlich die Spannung zwischen unseren Erkenntnissen und Handlungen beleuchtet. Die These dabei, "Es gibt kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Handlungsdefizit", wird mit einem Traktat "Die zehn Wahrheiten" abgearbeitet.
In dem Text finden sich viele Menschen mit ihren Erfahrungen, aber auch mit ihren Ansichten wieder. Für wieder andere ist der Text provokativ, weil er an die eigenen Defizite erinnert. Der Protagonist berichtet über sich selbst. Die Rückblicke sind keine Erinnerungen, sondern eine bewertende Bestandsaufnahme aus der gegenwärtigen Perspektive des Jahres 2021.
Alle Schilderungen sind vom Autor selbst erlebt. Auf die Namen der beschriebenen Personen wurde verzichtet, weil ihr Handeln und Denken exemplarisch ist. Viele werden sich darin erkennen. Nicht eine bestimmte Person ist wichtig, sondern die Haltung und Denkweise, die diese repräsentiert. Aus gleichem Grund wurde auf genaue Ortsangaben dort verzichtet, wo die Ortsangabe keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn ergeben hätten.

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