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Tom Holert

Tom Holert, geboren 1962, ist Kunsthistoriker, Kulturwissenschaftler und Künstler in Berlin. In den 1990er Jahren war er Redakteur bei Texte zur Kunst und Mitherausgeber der Spex. Mit Mark Terkessidis gründete er 2000 das Institut for Studies in Visual Culture e. V. Holert war von 1997–1999 Professor an der Merz-Akademie, Stuttgart, und von 2006–2011 Professor an der Akademie der bildenden Künste Wien, wo er seither Honorarprofessor ist. Er ist Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt sowie Autor zahlreicher Bücher.
Buchveröffentlichungen (Auswahl): Mainstream der Minderheiten. Pop in der Kontrollgesellschaft (Hg., m. Mark Terkessidis, 1996); Künstlerwissen (1998); Imagineering. Visuelle Kultur und Politik der Sichtbarkeit (Hg., 2000); Entsichert. Krieg und Massenkultur im 21. Jahrhundert (m. Mark Terkessidis, 2002); Fliehkraft. Gesellschaft in Bewegung. Von Migranten und Touristen (m. Mark Terkessidis, 2006); Marc Camille Chaimowicz: Celebration? Realife (2007); Regieren im Bildraum (2008); Das Erziehungsbild. Zur visuellen Kultur des Pädagogischen (Hg., m. Marion von Osten, 2010); Deadwood (2013); Troubling Research. Performing Knowledge in the Arts (Mithg., 2014).
Als Künstler nahm Holert u. a. an den Ausstellungen Mimétisme (Antwerpen 2007), Manifesta 7 (Trento 2008), Modernologies (Barcelona, 2009, und Warschau, 2010), 8. Gwangju Biennale (2010) und Animismus (Berlin, New York, 2012; Shenzhen, Seoul, 2013–14) teil.

Entsichert von Tom Holert

Zuletzt erschienen

Entsichert

Entsichert

Buch (Taschenbuch)

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Wenn überall auf der Welt Krieg herrscht, leben wir dann wirklich noch im Frieden?Die Autoren Tom Holert und Mark Terkessidis befassen sich zum einen mit der immer kriegerischer anmutenden Konsumkultur im Westen, einer Art mentaler Aufrüstung. Zum anderen haben sie verschiedene Kriegsschauplätze wie Vietnam, die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens und auch das New York nach dem 11. September besucht. In einer Mischung aus Reportage und Kulturkritik durchleuchten sie sowohl unseren Alltag, in dem der Krieg als Spektakel erscheint, als auch das Leben in jenen Gebieten, wo der Krieg buchstäblich Alltag geworden ist.

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