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Udo Tworuschka

Prof. Dr. Udo Tworuschka (geb. 1949), ist vergleichender Religionswissenschaftler, dessen akademisches Leben zweigeteilt war: 20 Jahre lang arbeitete er in Köln im religionspädagogischen Bereich, die anderen zwei Jahrzehnte war er Inhaber des Lehrstuhls für Religionswissenschaft an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Gemeinsam mit seiner Frau Monika Tworuschka wurde ihm 2002 der italienische Friedenspreis „Premio Satyagraha“ verliehen. Das Ehepaar Tworuschka erhielt für seine Verdienste um die interreligiöse Verständigung am 3. November 2018 in Köln den Engel-der-Kulturen-Preis 2018 verliehen. Udo Tworuschka ist Ehrenvorsitzender von INTR.A (Interreligiöse Arbeitsstelle).

Religionen im Unterricht. Ein geschichtlicher Abriss des interreligiösen Lernens von Udo Tworuschka

Zuletzt erschienen

Religionen im Unterricht. Ein geschichtlicher Abriss des interreligiösen Lernens

Religionen im Unterricht. Ein geschichtlicher Abriss des interreligiösen Lernens

Buch (Taschenbuch)

ab 42,00€

Seit den 1990er-Jahren boomt in der Religionspädagogik das sog. „Interreligiöse Lernen“. Die Beschäftigung mit anderen Religionen im konfessionellen Religionsunterricht und in der nicht-konfessionell gebundenen Religionskunde hat eine länger als oft angenommene Vorgeschichte. In der Geschichte der Religionen im Unterricht spiegelt sich die Auseinandersetzung unserer kulturellen, d.h. christlichen oder vom christlichen Hintergrund zu verstehenden „Wir-Gruppe“ mit verschiedenen „Fremdgruppen“. Diese Geschichte reicht bis zu den Anfängen des Christentums zurück. Deutlich macht der Überblick, dass den Diskussionen der letzten 50 Jahre Argumentationsmuster zugrunde liegen, die alte Kontroversen widerspiegeln, ob überhaupt, und wenn ja, wozu und wie man mit den Religionen theologisch und religionspädagogisch verantwortungsvoll umgeht. Immer wieder wurde die Forderung nach Öffnung des Religionsunterrichts für Inhalte aus der allgemeinen Religionsgeschichte von außen an das Fach herangetragen, oft waren kirchen- und religionskritische Motive dabei vorherrschend. Diese Geschichte des interreligiösen Lernens thematisiert die hauptsächlichen Etappen und Persönlichkeiten von den Anfängen bis in die unmittelbare Gegenwart.

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