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Uli Führe

Joachim Ringelnatz, 1883 in Wurzen bei Leipzig geboren, zeigte als Hans Bötticher, der sich später Joachim Ringelnatz nannte, schon früh Spürsinn fürs Abenteuerliche und Skurrile. Nach der Schulzeit fuhr er vier Jahre lang zur See, war im Ersten Weltkrieg Kommandant eines Minensuchbootes. 1920 tauchte er in der Münchner Boheme auf und rezitierte im 'Simpl'. Dort entdeckte ihn Hans von Wolzogen für seine Berliner Kleinkunstbühne 'Schall und Rauch'. Entscheidenden Erfolg errang Ringelnatz mit den 'Turngedichten' und den Liedern vom Seemann 'Kuttel Daddeldu'. Als reisender Artist trug er überall seine Verse vor und wurde zu einem Klassiker des deutschen Humors. 1933 Auftrittsverbot und Beschlagnahme seiner Bücher. Völlig mittellos geworden, starb er 1934.
Hans im Glück von Uli Führe

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Hans im Glück

Hans im Glück

Buch (Taschenbuch)

ab 6,90€

Die Geschichte vom Hans im Glück verblüfft immer wieder durch ihre inhaltliche Herausforderung. Kein vernünftiger Mensch würde freiwillig einen Klumpen Gold gegen ein Pferd, dieses gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen schadhaften Schleifstein eintauschen. Aber Hans hat es so getan und dachte jedes Mal, dass er den Deal seines Lebens gemacht hätte.
Dummheit oder Weisheit? Äußerer Reichtum trifft auf inneren Reichtum? Hans fand sein Glück auf jeden Fall. Aber was ist Glück eigentlich? Vielleicht nur die Art und Weise, die Dinge zu betrachten? So wie Hans das Positive in der jeweiligen Situation zu sehen? Bei jedem Tausch war er der Überzeugung, er habe ein Schnäppchen gemacht und sei nun besser dran als zuvor. Insofern ist „Hans im Glück“ eine Erfolgsgeschichte für den Hauptdarsteller. Und der Leser bzw. Zuschauer mag sich seinen Teil denken.

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