Ursula Burkhard wurde 1930 als blindes Kind in Basel geboren. Hier lebte und arbeitete sie, studierte Germanistik, Anglistik und Slawistik und besuchte das pädagogische Seminar am Goetheanum in Dornach. Danach arbeitete sie als Lehrerin und im Kindergarten mit blinden und sehenden Kindern. 18 Jahre lang war sie auch Mitarbeiterin beim Radiostudio Basel. Die Beschäftigung mit Märchen fand durch viele Jahre hindurch in Kursen mit Kindergärtnerinnen, Erzieherinnen, Lehrer und Eltern ein vielfältiges Tätigkeitsgebiet. Die Autorin zahlreicher Bücher und Artikel starb 2011.
Ursula Burkhard öffnet uns Augen und Seele für die flüchtig-bewegten Erscheinungen der Elementarwesen. Sie verscheucht sie nicht durch theoretisches Erklären, sondern vermittelt ihre Welt in künstlerisch-lebendigen Texten. Diese zauberhaften Märchen-Geschichten und Gedichte berühren tief, weil sie nicht ausgedacht, sondern spürbar «erfahren» und innerlich erlebt sind. Eine Reihe vertiefender Betrachtungen, entstanden aus eigenen Beobachtungen und aus Rudolf Steiners Darstellungen, öffnet auf ihre Weise einen Erkenntnisweg zu den Elementarreichen. Der Wechsel dichterischer Darstellungen mit geisteswissenschaftlichen Betrachtungen erweist sich als adäquaten Zugang zur Welt der Elementarwesen, die uns viel näher ist, als wir gemeinhin glauben.