UZ

Uwe Zuppke

DR. UWE ZUPPKE, geboren 1938 in Wittenberg, studierte Landwirtschaft. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg promovierte er über die Auswirkungen der Intensivierung der Landwirtschaft auf die Vogelwelt.

Seit seiner Kindheit interessierte er sich für die Tierwelt seiner Heimat und verfügt über 65-jährige faunistische Aufzeichnungen aus diesem Gebiet. Er ist seit 1960 Mitarbeiter im ehrenamtlichen Naturschutz des Kreises Wittenberg, war Leiter der Bezirksarbeitsgruppe Artenschutz im Bezirk Halle bis 1990 und ist seit 1990 Mitglied des Naturschutzbeirates des Landkreises Wittenberg. Seit Beginn der Fachgruppe Feldherpetologie Wittenberg war er Mitglied, ebenso im Landesfachausschuss Feldherpetologie des Landes Sachsen-Anhalt. Inzwischen beobachtet er Lurche und Kriechtiere in aller Welt.
Er ist Mitautor der beiden Übersichten über die Herpetofauna des Landes Sachsen-Anhalt (MEYER et al. 2004; GROSSE et al. 2015) und Autor von Sachbüchern über die Natur und Landschaft des Flämings und der Aue der mittleren Elbe bei Wittenberg sowie über die Fischfauna, Vogelwelt und Säugetierfauna der Wittenberger Region. Bei Sachbüchern über die Schutzgebiete Sachsen-Anhalts war er Mitautor.

Das Land der Wälder, Heiden und Moore von Uwe Zuppke

Zuletzt erschienen

Das Land der Wälder, Heiden und Moore

Das Land der Wälder, Heiden und Moore

Buch (Taschenbuch)

ab 9,99€

Inmitten der dicht besiedelten, von Industrie, Bergbau und intensiver Landwirtschaft geprägten sowie von Verkehrsadern zerschnittenen Landschaft nördlich des Ballungsraums Halle-Leipzig hat sich auf etwa 1.000 km² eine der größten zusammenhängenden Waldregionen Mitteldeutschlands erhalten - die Dübener Heide. Es ist zwar keine Heide im klassischen Sinne wie etwa die Lüneburger Heide. Es ist vielmehr eine Heide im ursprünglichen Wortsinn, also ein wildes, unbebautes Land, womit hier ein großes Waldgebiet gemeint ist. Es grenzt an ein Wunder, dass dieses Waldgebiet in dieser Größe und Ausdehnung noch existiert, denn in der Vergangenheit rieselten täglich unfassbare Mengen an Flugasche, Schwefeldioxid und Chloremissionen der angrenzenden Chemieindustrie und Kohlekraftwerke auf dieses Gebiet ungebremst nieder. Auf der Grundlage ihrer seit Jahrzehnten gewonnenen Erfahrungen und Untersuchungen in der Dübener Heide legen die Autoren eine umfassende Beschreibung der Natur und Landschaft des Gebietes vor. Es wird die immense Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt und die Schönheit der jeweiligen Landschaftselemente in ihrem Zusammenwirken und damit die Bedeutung der Dringlichkeit ihrer Erhaltung in der Gesamtheit dargestellt, in der Hoffnung, dass dies zu einem neugierigen und verantwortungsvollen Handeln beim Besuch dieser einmaligen, aber auch empfindlichen Naturlandschaft beitragen möge.

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