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Vanessa Engin

Vanessa Engin geb. Theobald Dipl. Soz. Wiss. wurde 1981 in Duisburg geboren. Dort lebt sie auch heute noch mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter. Ihr Studium der Soziologie an der Universität Duisburg-Essen schloss die Autorin im Jahre 2010 mit dem akademischen Grad der Diplom Sozialwissenschaftlerin erfolgreich ab. Bereits während des Studiums sammelte die Autorin umfassende praktische Erfahrungen im Bereich Soziologie. Besonders das Thema Bildung etablierte sich in den weiteren Verlauf Ihres Lebens und die Autorin fand auch beruflich nach ihrem zweiten Studium im Lehrerberuf ihre Erfüllung. Die Autorin wurde durch dieses besondere Interesse an dem Thema der Bildung zu der vorliegenden Arbeit inspiriert.

Bildungsungleichheiten in Deutschland: Über ungleiche Bildungschancen zwischen einzelnen sozialen Schichten sowie von Schülerinnen und Schülern mit Mi von Vanessa Engin

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Bildungsungleichheiten in Deutschland: Über ungleiche Bildungschancen zwischen einzelnen sozialen Schichten sowie von Schülerinnen und Schülern mit Mi

Bildungsungleichheiten in Deutschland: Über ungleiche Bildungschancen zwischen einzelnen sozialen Schichten sowie von Schülerinnen und Schülern mit Mi

Buch (Taschenbuch)

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Die große Bedeutung von Bildung in der heutigen Gesellschaft ist unumstritten. Seit der Bildungsexpansion in den 50er und der Bildungsdebatte in den 60er Jahren sind im Bereich Bildung sowohl positive wie auch negative Entwicklungen zu verzeichnen. So wurde durch die Bildungsexpansion eine allgemeine Anhebung des Bildungsniveaus erreicht. Dennoch konnten gravierende schichttypische Ungleichheiten bis heute nicht beseitigt werden. Im Gegenteil, die Ungleichheiten wachsen weiter an.
Die Ausdehnung des Bildungssystems, besonders im Bereich der Realschulen, des Gymnasiums und der Hochschulen hat dazu beigetragen, dass Kinder bessere Möglichkeiten haben, höhere Bildungsabschlüsse zu erwerben. Jedoch prägt weiterhin die soziale Herkunft die Bildungschancen im deutschen Bildungssystem. So ist es damals wie heute für ein privilegiertes Kind leichter ein Gymnasium zu besuchen und somit einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben als für ein nicht privilegiertes Kind. Auch ist es heute immer noch so, dass Kinder, die eine Hauptschule besuchen, eher aus sozial schwachen Schichten oder aus Familien mit Migrationshintergrund stammen. Die folgende Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Bildungsungleichheiten in Deutschland entstehen und (Re)- produziert werden und inwieweit Bildungsungleichheiten in Deutschland vorhanden sind. Dies wird anhand der PISA-Studie genau betrachtet. Der besondere Fokus liegt dabei auf der Frage, warum sozial schwache Schichten sowie Kinder mit Migrationshintergrund immer noch so stark von der Selektion des deutschen Schulsystems betroffen sind und was getan werden kann, um diesen Zustand langfristig zu ändern.
Um den Hintergrund der heutigen Probleme zu beleuchten, werden Ursachen und Folgen der Bildungsexpansion genauer betrachtet und ihre Wirkung erläutert.
Um Vorschläge erarbeiten zu können, wie dem starken Zusammenhags von sozialer Herkunft und Bildung im deutschen Schulsystem entgegengewirkt werden kann, wird in der vorliegenden Arbeit nicht nur das deutsche Bildungssystem dargestellt und erläutert, sondern mit den Bildungssystemen der europäischen Länder (im besonderen Schweden) verglichen, die bei der PISA-Studie erheblich besser abgeschnitten haben als Deutschland.

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