Verena Moritz, geboren 1969, studierte Geschichte und Russisch in Wien. Mehrjährige Forschungsaufenthalte in Russland. Lektorin an den Universitäten Salzburg und Wien. Mitarbeiterin an div. Ausstellungen. Zahlreiche Preise, u. a. 2006 Preis der Theodor Kery-Stiftung und des Theodor Körner-Fond sowie Prämierung zum „Besten Wissenschaftsbuch des Jahres 2013“ für das Buch „Oberst Redl. Der Spionagefall. Der Skandal. Die Fakten“ (gemeinsam mit Hannes Leidinger). Zuletzt erschien „Habsburgs schmutziger Krieg“ (2014, gemeinsam mit Hannes Leidinger, Karin Moser und Wolfram Dornik).
Kopf ab! Englands Heinrich VIII. hat im Verlauf seiner sechs Ehen eine ganz eigene Variante der Scheidung perfektioniert. Doch es geht auch weniger blutig: Schon im alten Ägypten war die Auflösung einer Ehe kein unüberwindbares Hindernis. Zwar endete so manche Verbindung hier ebenfalls tödlich, völlig rechtlos blieben gerade die Frauen aber nicht. Noch Jahrtausende später mussten sich allerdings viele Scheidungswillige mit dem faulen Kompromiss »getrennt von Tisch und Bett« zufriedengeben.
Ob Margarete »Maultasch« und Johann Heinrich, ob Napoleon und Josephine: Moritz und Leidinger, auch privat ein Paar, erzählen in Schlaglichtern eine Geschichte der Trennungen und blicken dabei auf Tische, in Betten und all das, was dazwischen liegt. Mögen die Rosenkriege beginnen!