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Volker Herrmann

Volker Herrmann wurde am 22. Juni 1970 in Gummersbach geboren. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank AG absolvierte er sein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln. Im Anschluss an die Diplom-Vorprüfung im Juli 1994 verbrachte er jeweils ein Semester an der Hautes Etudes Commerciales in Paris sowie an der Leonard N. Stern School of Business in New York. Im August 1997 schloss er sein Studium mit dem Diplom-Volkswirt sowie dem CEMS-Master ab. Studienschwerpunkte waren Finanz- und Kapitalmarkttheorie, Wirtschaftsprüfung sowie Finanzwissenschaften. Seit März 1998 ist der Autor bei der Unternehmensberatung Mc Kinsey & Company tätig und berät dort Firmen insbesondere bei Fragen zur wertorientierten Unternehmenssteuerung sowie zum Post Merger Management. Die Promotion zum Dr. rer. pol. bei Prof. Dr. Frank Richter erfolgte im April 2002.

Die Debatte über den angestrebten EU-Beitritt der Türkei in Deutschland, Frankreich und Großbritannien von Volker Herrmann

Zuletzt erschienen

Die Debatte über den angestrebten EU-Beitritt der Türkei in Deutschland, Frankreich und Großbritannien

Die Debatte über den angestrebten EU-Beitritt der Türkei in Deutschland, Frankreich und Großbritannien

Buch (Taschenbuch)

ab 34,99€

Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der vorliegenden Diplomarbeit wird in den Diskurs über die Beitrittsambitionen der Türkei zur Europäischen Union (EU) eingegriffen. Es werden im Folgenden die Positionen der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Frankreich sowie des Vereinigten Königreichs bezüglich der Beitrittsambitionen der Republik Türkei zur EU ihrer Orientierung nach untersucht. Dabei soll die Frage beantwortet werden, inwiefern sich die Debatten in den drei EU-Mitgliedstaaten unterscheiden, um in der darauf folgenden Analyse nach den Ursachen dafür zu suchen. Zunächst soll im ersten Teil der Arbeit mit einer kurzen Betrachtung der Entwicklung der türkisch-europäischen Beziehungen seit 1945 der allgemeine thematische Kontext hergestellt werden. Die schrittweise Assoziation an die Europäische Gemeinschaft (EG) und der Prozess vom türkischen Antrag auf Mitgliedschaft in der EG bis hin zum Beginn der Beitrittsverhandlungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei sollen hier besonders hervorgehoben werden, um die EU-Perspektive gegenüber den türkischen Beitrittsambitionen darzustellen. Ziel des ersten Teils soll sein, auf Probleme und Konflikte vor Beginn sowie im Laufe des Beitrittsprozesses zwischen der EU und der Türkei aufmerksam zu machen, die in den zu betrachtenden Ländern zu unterschiedlichen Debatten geführt haben. Im zweiten Abschnitt der Arbeit wird die Interessenlage in der Debatte um den anvisierten EU-Beitritt der Türkei in den Mitgliedstaaten Frankreich, Deutschland und Großbritannien herausgearbeitet. Im Vordergrund stehen neben der jeweiligen Rolle der zu betrachtenden Länder im bisherigen Beitrittsprozess mit der Türkei die Staatsund Regierungspositionen, die Aufnahmehaltungen in den nationalen parteipolitischen Landschaften, die Meinungen in den jeweiligen Bevölkerungen und besonders die unterschiedlichen nationalen Schwerpunkte in der Diskussion um einen Türkeibeitritt zur EU.

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