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Walter Krüger

Walter Krüger wurde 1938 als Sohn eines Handwerkers im anhaltinischen Raguhn geboren, nahe der von Niederländern gegründeten Barockstadt Oranienbaum. Beeinflusst von der Dessau-Wörlitzer Kulturlandschaft und dem Bauhaus studierte er Architektur in Weimar. Walter Krüger wurde 1988 zum Dr.-Ing. promoviert. Ab 1990 führte er ein Architekturbüro in Berlin. Büro- und Verwaltungsgebäude, Schulen, Sporthallen, Kindergärten, auch Industriebauten waren die Schwerpunkte.
Seit seiner Jugendzeit begann er mit Hendrik Consciences Buch Der Löwe von Flandern und den nachfolgenden Friedrich Schillers über die niederländischen Freiheitskriege seine Neigung zu historischen Stoffen zu entdecken. Ab 2010 begann er selbst zur Feder zu greifen. Nunmehr in der geschichtsträchtigen Stadt Potsdam lebend, widmete er sich vor allem den Anfängen der europäischen Geschichte von der Antike bis zum frühen Mittelalter, die in Mitteleuropa trotz der gewaltigen Fortschritte durch Forschung und Archäologie noch weitgehend im Dunkeln liegt.
Licht brachten die Überlieferungen der Römer über die Züge der Kimbern und Teutonen in die mitteleuropäische Geschichte. Dann folgten Caesars Kriege, von denen man aus seinen Büchern weiss. Je weiter die Römer vordrangen, desto häufiger erfahren wir bruchstückhaft von jüngeren Ereignissen und Personen. Dieser Stoff hatte es Walter Krüger angetan. Je tiefer er eindrang, desto widersprüchlicher wurden die Darstellungen. Seine Bücher sind aus diesem Widerstreit mit den Überlieferungen entstanden. Sie sind unablässige Versuche, zu korrigieren, zu ordnen, zu interpretieren, zu ergänzen, um zu einer möglichst linearen Darstellung eines historischen Prozesses zu gelangen.
Seine frühgeschichtlichen Themen veröffentlichte Walter Krüger in den Büchern Die Kimbern und Teutonen kamen nicht aus Jütland und in den drei Bänden der Buchreihe Rom kämpft um den Rhein. In Vorbereitung befindet sich Sweben und Römer, Teil 1, Der Freiheitskampf der Donausweben 16v.Chr. bis 9v.Chr.

Sweben und Römer von Walter Krüger

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Sweben und Römer

Sweben und Römer

Buch (Taschenbuch)

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Als die Römer in Mitteleuropa ihr Territorium bis an den Rhein und an die Donau ausdehnten, führten sie unzählige Kriege gegen die dort lebenden Völker. Diese Auseinandersetzungen dauerten auch nach der Grenzziehung an beiden Flüssen weiter an. Bekannt sind diese Ereignisse als Kriege zwischen Römern und Germanen. In der vorliegenden Buchreihe wird eine Differenzierung vorgenommen zwischen Germanen und Sweben. Der Autor möchte darauf aufmerksam machen, dass es notwendig erscheint, dem größten Volk zwischen Rhein und Weichsel, den Sweben, seinen gebührenden Platz neben den Germanen einzuräumen. Während sich der Freiheitskampf der Germanen auf den Raum am Niederrhein konzentrierte, waren die Sweben die unbezwingbaren Streiter gegen Rom entlang der riesigen Donau. Sie kämpften nicht nur an der oberen und mittleren Donau, sondern mit den Bastarnen an deren Mündung ins Schwarze Meer. Immer wieder versuchten die Römer, die Donau zu überschreiten und ihr Reich nach Norden auszudehnen. Es gelang ihnen bei den swebischen Stämmen nicht, zeitweise nur bei den Dakern. Im Zeitraum zwischen 16v.Chr. bis etwa 180n.Chr. werden die Auseinandersetzungen der Römer mit den Vindelikern, Boiern, Markomannen, Hermunduren, Quaden und Langobarden geschildert, um nur einige zu nennen. Von Augustus bis Marc Aurel wird der Bogen der Freiheitskriege gespannt. Der Widerstand gegen Rom schuf die Bedingungen, unter denen die swebischen Stämme ihren Zusammenhalt entwickelten, sich starke Stammesverbände herausbildeten und großartige Führungspersönlichkeiten auftraten. Der erste Teil der Buchreihe behandelt die Eroberung der Alpen, des Voralpenlandes und Pannoniens. Das ist der Zeitrahmen von 16v.Chr. bis 9v.Chr. In ihm spielen die Donausweben innerhalb des Großverbands der Boier die wichtigste Rolle.

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