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Werner Albert Lucas

Werner Albert Lucas studierte Lehramt mit den Schwerpunkten Germanistik, Theologie und Kunst an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Landau. Er war vierzig Jahre im Schuldienst in Rheinland-Pfalz. Daneben betätigte er sich im künstlerischen Bereich (Bildhauerei und Keramik) und nahm an zahlreichen Ausstellungen in verschiedenen Ländern teil. Parallel zu der künstlerischen Tätigkeit entstanden Lyrik und Prosatexte. In dem Bildband "Vom Menschen aus der Erde" verband er künstlerische Objekte mit Sprache. 2017 veröffentlichte er unter dem Titel "Etwas zwischen Menschen" 40 Prosatexte zum Thema "Mensch, Nähe, subtile Erotik". In seinem neuen Roman "Coumba, ein Frauenschicksal zwischen Afrika und Deutschland" schildert er vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse um die Flüchtlingskrise 2015 den Weg einer Geflüchteten aus Mali.

Coumba von Werner Albert Lucas

Zuletzt erschienen

Coumba

Coumba

Buch (Taschenbuch)

ab 9,99€

Coumba, eine Frau zwischen Mali und Deutschland

Der Roman schildert vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse 2012 bis 2016 das Schicksal einer afrikanischen Frau, die vor dem Krieg in Mali flieht, aus den Händen von Terroristen befreit wird und in Deutschland um Asyl bittet. Glückliche Umstände und hilfsbereite Menschen lassen sie die traumatischen Erlebnisse überwinden und ihrem Leben einen neuen Sinn geben.
Coumba Fali war Lehrerin in Gao, der wichtigsten Stadt im Norden von Mali. Bei Ausbruch des Tuareg- Aufstandes 2012 flieht sie mit ihrem Sohn Pierre in die Wüste, um sich bei Verwandten vom Volk der Tuareg in Sicherheit zu bringen. Doch so genannte Gotteskrieger und ehemalige Söldner des in Lybien gestürzten Diktators Gaddafi reißen die Macht an sich, wenden sich gegen die Tuareg und beginnen im Norden Malis einen Gottesstaat zu errichten. Da die Rückkehr nach Gao unmöglich geworden ist, schlägt sie sich mit ihrem Sohn nach Norden durch. Doch die beiden geraten in die Gewalt einer aus der Felswüste heraus operierenden Terrorgruppe. Erst nach dem Eingreifen Frankreichs in den Krieg Anfang 2013 können sie sich befreien und versuchen sich nach Europa durchzuschlagen. Doch auf dem Mittelmeer erleiden sie Schiffbruch und werden getrennt. Die Mutter gelangt illegal nach Deutschland. Sie wird in eine Asylunterkunft irgendwo in der Südwestpfalz eingewiesen. Dort trifft sie auf Herbert Lohfeld, Agraringenieur und Landwirt. Er bietet ihr in einer Gefahrensituation eine Bleibe im Nebenhaus seines Hofes.
Nach langer Suche findet sie ihren Sohn wieder. Doch Trauma und Schuldgefühle sowie die Angst vor drohender Abschiebung begleiten Coumba. Die Ordensschwestern eines Klosters und eine Psychotherapeutin unterstützen sie und zeigen ihr eine Zukunftsperspektive im Einsatz für afrikanische Frauen, deren Leben geprägt ist durch Armut, mangelnde Bildung, Unterdrückung und Genitalverstümmelung.
Ob die Coumba entgegengebrachte Solidarität und Herberts Vertrauen in seine Mitbewohnerin allen Wirrungen zum Trotz eine Zukunft mit ihr ermöglicht? Welche Rolle spielt dabei eine gemeinsame Reise nach Paris, der Stadt der Liebe?

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