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Wiebke Knobloch

Wiebke Knobloch wurde 1980 in Wismar geboren. Das Studium der Erziehungswissenschaft (BA Ausserschulische Bildung) schloss die Autorin erfolgreich an der Justus-Liebig Universität in Giessen ab.

Interkulturelle Weiterbildung von Ehrenamtlichen und pädagogischen Fachkräften für die Arbeit mit Flüchtlingen von Wiebke Knobloch

Zuletzt erschienen

Interkulturelle Weiterbildung von Ehrenamtlichen und pädagogischen Fachkräften für die Arbeit mit Flüchtlingen

Interkulturelle Weiterbildung von Ehrenamtlichen und pädagogischen Fachkräften für die Arbeit mit Flüchtlingen

Buch (Taschenbuch)

ab 34,99€

Masterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Pädagogik - Erwachsenenbildung, Note: 3, Technische Universität Kaiserslautern, Sprache: Deutsch, Abstract: In Anbetracht der aktuellen Flüchtlingsbewegung und steigenden Zahlen von Asylbewerbern in Deutschland nimmt die Arbeit mit Flüchtlingen einen besonderen Stellenwert ein. Deutschland blickt auf über 50 Jahre Migrationsgeschichte und Migrationserfahrung zurück. Dennoch bringt die heutige Flüchtlingsbewegung andere Herausforderungen mit sich als die Arbeitsmigration vor über 50 Jahren. Hat Deutschland noch vor 50 Jahren nach Arbeitern aus dem Ausland gerufen, da es Arbeitskräfte braucht, so kommen ein Großteil der Menschen aus Beweggründen wie Krieg, Armut, Perspektivlosigkeit und Arbeitslosigkeit nach Deutschland. In Anbetracht vieler Krisen vor allem im Irak und Syrien sowie der Zwangsmigration von Menschen aus dem Balkan, sind viele Bundesländer mit ihren Kommunen an die finanziellen und humanitären Grenzen gestoßen.

Mit der Zunahme der Flüchtlingszahlen stieg auch das öffentliche Interesse an der Thematik. Die Verteilung der Flüchtlinge auf Kommunen, Errichten von Unterkünften, kulturelle Unterschiede und andersartige Verhaltensweisen oder die bloße Anwesenheit der Menschen sorgten für unterschiedliche Reaktionen. Die neuen Umstände wirkten sich unterschiedlich auf die Gesellschaft aus. Ablehnung und Ausschreitungen gegenüber der Flüchtlinge, aber auch ein riesen Zuspruch an humanitäres und ehrenamtliches Engagements brachte die neue Situation mit sich.

Gesellschaftlich betrachtet steht Deutschland vor der Aufgabe, einen Beitrag zu leisten, den geflüchteten Menschen in eine Willkommensgesellschaft zu etablieren. Gezielt bedeutet das, die neue Gesellschaft in der die Geflüchteten leben werden, aktiv mitzugestalten und eine Partizipation in sämtlichen Lebensbereichen zu ermöglichen.

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