WR

Wulf Rehder

Wulf Rehder hat ein paar Semester lang alte Sprachen studiert, dann Physik und Mathematik, in der er auch promoviert hat. Statt Geld zu verdienen, ging er als Stipendiat der Studienstiftung nach Berkeley und studierte danach für zwei Jahre Japanisch in Bonn und Tokio. Es folgte eine anregende Zeit als Assistent an der TU Berlin. Von 1981 bis 1986 war er Professor der Mathematik in Kalifornien. Mehrere Positionen als Manager in Technologie-Firmen im Silicon Valley wurden unterbrochen von einem zweijährigen abenteuerlichen Aufenthalt in Pisa, Italien. Nach 32 Jahren im Ausland wird er gerade wieder heimisch in der deutschen Sprache.

Weitere Bücher von Wulf Rehder: Hallo Herr Goethe: Phantastische E-mails seit Adam und Eva (2015), Neue Märchen der Geschwister Grimm: Für grosse und kleine Leute (2016), Quisquilien zu Thomas Mann – Glossen und Gedankenkrümel (2017).
Der deutsche Professor von Wulf Rehder

Zuletzt erschienen

Der deutsche Professor

Der deutsche Professor

Buch (Taschenbuch)

ab 9,99€

„Sie können nicht glauben“, schrieb Goethe an seinen Vater, „was es eine schöne Sache um einen Professor ist. Ich bin ganz entzückt gewesen, da ich einige von diesen Leuten in ihrer Herrlichkeit sah.“

Jene Herrlichkeit des deutschen Professors, aber auch seine tägliche Arbeit in Forschung und Lehre, seine Weltanschauung und sein Liebesleben, dazu Beschreibungen abendfüllender Professorenspiele, ein Verzeichnis noch ungeschriebener Doktorarbeiten und ein unverzichtbares Lexikon professoraler Grundbegriffe – das sind die spannenden Themen des hier in dritter Auflage vorgelegten Klassikers.

Dieses Standardwerk ist das Ergebnis eigener Erfahrungen und langjähriger Beobachtungen des Autors im Kollegenkreis, ergänzt durch die genaue Lektüre deutscher Professoren von Schlegel bis Wilhelm von Humboldt, von Hegel bis Heidegger. Das Handbuch ist ein Muss für alle, die die Professorenlaufbahn einschlagen wollen, aber auch für die, die bereits nach dem Motto „Publizier oder krepier“ leben und arbeiten. Und endlich auch für diejenigen, die gerne wissen möchten, warum sie die Herrlichkeit doch lieber meiden sollten.

„Köstlich, sublim, lächerlich. Noch ist es Zeit, dem schwer zu beschenkenden Professor im Bekanntenkreis dieses passende Präsent auf den Gabentisch zu legen.“
Thomas von Randow, in DIE ZEIT vom 13.12.1985

Alles von Wulf Rehder