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Yari Bernasconi

Yari Bernasconi, 1982 in Lugano geboren, ist Schriftsteller und Kulturjournalist. Nach Publikationen seiner Gedichte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien erschienen 2009 «Lettera da dejevo» und 2012 die Gedichtsammlung «Non e vero che saremo perdonati» in der Anthologie «Undicesimo quaderno italiano di poesia contemporeana». Für den Gedichtband «Nuovi giorni di polvere» erhielt Yari Bernasconi 2016 den Terra Nova-Preis der Schweizerischen Schillerstiftung. Er lebt in der Nähe von Bern.
In Zürich, auf dem Mond von Yari Bernasconi

Zuletzt erschienen

In Zürich, auf dem Mond

In Zürich, auf dem Mond

Buch (Gebundene Ausgabe)

ab 29,00€

Was ist ein Platz? Die Tessiner Autoren Andrea Fazioli und Yari Bernasconi sind dieser Frage an einem
der markantesten Orte Zürichs nachgegangen: dem Paradeplatz, dem Nervenzentrum der Schweizer Finanz­
welt. Sie beschlossen, es auf ihre Weise zu tun. Ein ganzes Jahr lang trafen sie sich einmal im Monat auf
dem Platz, gewappnet mit ihren Notizbüchern und einem für diesen Anlass ausgewählten Gedicht. Das Ergebnis ist eine literarische Reportage in zwölf Episoden, die sich mühelos von der Chronik zum Gedicht, von der Reflexion zum Kinderreim bewegt und zwischen Anzügen, Krawatten und Aktenkoffern eine ganze Reihe kurioser Gestalten versammelt: Undercover­Agenten, Soldaten auf Abwegen, Zeitrei­sende, Notizbuchfische … Im Tageslicht oder unter der Erde auf der Suche nach Tunneln und gehei­men Gängen zeigen Bernasconi und Fazioli einen neuen Paradeplatz, der manchmal sonnig und gütig und manchmal schwer auszuhalten ist – zumindest so lange, bis eine Touristenführerin auftaucht und ihrer Gruppe zuruft: «Hier ist das Geld.»

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