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Profilbild von Wiebke Renken Wiebke Renken Buchhandlung: Thalia Leuna/Günthersdorf - Einkaufszentrum Nova
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Meine letzte Rezension Violeta von Isabel Allende
"Das Mäuschen muss bei Latinomusik an die Sonne, damit er Lust aufs Leben bekommt“. Als neugeborenes Baby kommt Camilo in die Obhut seiner Großmutter Violeta, die fortan für ihn sorgen wird. Sie wird ihm später, als ihr Lebensende naht, in Briefen von ihrem Leben, verknüpft mit dem Werdegang ihrer Familie und den politisch-gesellschaftlichen Entwicklungen in Chile erzählen. Durch die Weltwirtschaftskrise in der Kindheit Violetas gerät die wohlhabende Familie del Valle in finanzielle Not, der älteste Bruder muss entsprechend patriarchalischer Konventionen für alle Frauen der Verwandtschaft sorgen. Lose ist „Violeta“ mit dem Erfolgsroman Allendes, dem „Geisterhaus“ verknüpft, lässt sich aber unabhängig lesen. Violeta ist wiederum die Enkelin von Nivea, die bei einem Autounfall um Leben kommt. (Unvergesslich Meryl Streep in der Verfilmung als Clara, die durch ihre übersinnlichen Fähigkeiten „etwas“ wieder findet…) Allende erzählt von den extrem unterschiedlichen Männern in Violetas Leben, von guten Seelen, die sich um sie und ihre Familienmitglieder kümmern. Von Deutschen in Chile, der Colonia Dignidad, die hier als Colonia Esperanza bezeichnet wird. Von Machenschaften, in die Julian, der Vater ihrer Kinder verstrickt ist. Zeitweise sind die Erzählungen schon etwas sehr ausschweifend und langatmig, so mein persönlicher Eindruck. Leserinnen von z. B. Elena Ferrante werden mit diesem Roman aber sehr zufrieden sein.
ab 26,00 €
Violeta
4/5
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Violeta

"Das Mäuschen muss bei Latinomusik an die Sonne, damit er Lust aufs Leben bekommt“. Als neugeborenes Baby kommt Camilo in die Obhut seiner Großmutter Violeta, die fortan für ihn sorgen wird. Sie wird ihm später, als ihr Lebensende naht, in Briefen von ihrem Leben, verknüpft mit dem Werdegang ihrer Familie und den politisch-gesellschaftlichen Entwicklungen in Chile erzählen. Durch die Weltwirtschaftskrise in der Kindheit Violetas gerät die wohlhabende Familie del Valle in finanzielle Not, der älteste Bruder muss entsprechend patriarchalischer Konventionen für alle Frauen der Verwandtschaft sorgen. Lose ist „Violeta“ mit dem Erfolgsroman Allendes, dem „Geisterhaus“ verknüpft, lässt sich aber unabhängig lesen. Violeta ist wiederum die Enkelin von Nivea, die bei einem Autounfall um Leben kommt. (Unvergesslich Meryl Streep in der Verfilmung als Clara, die durch ihre übersinnlichen Fähigkeiten „etwas“ wieder findet…) Allende erzählt von den extrem unterschiedlichen Männern in Violetas Leben, von guten Seelen, die sich um sie und ihre Familienmitglieder kümmern. Von Deutschen in Chile, der Colonia Dignidad, die hier als Colonia Esperanza bezeichnet wird. Von Machenschaften, in die Julian, der Vater ihrer Kinder verstrickt ist. Zeitweise sind die Erzählungen schon etwas sehr ausschweifend und langatmig, so mein persönlicher Eindruck. Leserinnen von z. B. Elena Ferrante werden mit diesem Roman aber sehr zufrieden sein.

Wiebke Renken
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