Buchhändler/-innen im Portrait

Meine Lieblingsbuchhändler/-innen

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Julia Busik Buchhandlung: Thalia Stuttgart-Vaihingen – Schwabengalerie
0 Rezensionen 94 Follower
Meine letzte Rezension REM von Annika Strauss
Ich habe Fragen. Wirklich. Fangen wir doch von vorne an. Worum gehts hier? Hauptsächlich um Alysee, die als Kind ihre Eltern verloren hat. Das letzte, was ihr von ihrem Vater noch im Gedächtnis  geblieben ist, sind einfache und doch seltsame Worte: Du darfst nicht schlafen. Doch, was genau meinte er damit? Als Alysee die Chance bekommt, mehr über ihre verstorbenen Eltern und ihre Herkunft herauszufinden, ergreift sie ihre Chance und findet heraus, was im Schlaf lauert.  Zunächst zu den Charakteren. Joa - viel entwickelt sich hier nicht. Alysee ist an sich recht flach und einfach nur stur. Wenn sie ihre Meinung gebildet hat, steht die fest, was zu Zeiten sich wie Pagefiller anfühlt. Seitenweise schwelgt sie in Erinnerungen oder Gedanken, damit man irgendwie in der Geschichte vorankommt - hier wird nichts reinverwoben, damit die Geschichte fließt, nein.  Was mich auch zur Storyline an sich führt - das war anders wild. Und nicht die gute Art von wild. Das war wirr. Es werden Personen eingeführt, die irgendwie auch nicht wirklich was zur Story beitragen. Außer das hier zusätzlicher Horror fabriziert werden soll  -  der ebenfalls flach ist. Ab dem Punkt, an dem man die Auflösung bekommt, wird es richtig wild. Wir driften hier von Horror zu Sci-Fi ab, es hat einen leichten Hauch von Stephen King x Bentley Little. Was mich grundsätzlich nicht stören würde, wenn es denn auch SciFi gewesen wäre und der Bruch nicht so ein abstruser und abrupter gewesen wäre. Die Auflösung gestaltet sich übrigens auch als seitenlanger Infodump - es wird einem alles geballt an den Kopf gehauen.  Wo der Spannungsbogen schon die ganze Zeit gekämpft hat, wird er schlussendlich vom Schreibstil in den Boden gerammt. Ich habe in meinem Leben noch nie so viele Ausrufezeichen in einem Buch gesehen, wie in REM. Zwölf Ausrufezeichen auf einer Doppelseite ist nun wirklich ein bisschen Eskalation. Und ja - das ging das ganze Buch so.  Ich weiß ja nicht. Horror hab ich hier keinen gefunden, jedoch nur massive Verwirrung darüber, warum mich dieses Buch konstant anschreit mit der Masse an Ausrufezeichen und wohin die Story eigentlich will. 
ab 13,99 €
Produktbild REM
1/5
  • Julia Busik
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

1/5

REM

Ich habe Fragen. Wirklich. Fangen wir doch von vorne an. Worum gehts hier? Hauptsächlich um Alysee, die als Kind ihre Eltern verloren hat. Das letzte, was ihr von ihrem Vater noch im Gedächtnis  geblieben ist, sind einfache und doch seltsame Worte: Du darfst nicht schlafen. Doch, was genau meinte er damit? Als Alysee die Chance bekommt, mehr über ihre verstorbenen Eltern und ihre Herkunft herauszufinden, ergreift sie ihre Chance und findet heraus, was im Schlaf lauert.  Zunächst zu den Charakteren. Joa - viel entwickelt sich hier nicht. Alysee ist an sich recht flach und einfach nur stur. Wenn sie ihre Meinung gebildet hat, steht die fest, was zu Zeiten sich wie Pagefiller anfühlt. Seitenweise schwelgt sie in Erinnerungen oder Gedanken, damit man irgendwie in der Geschichte vorankommt - hier wird nichts reinverwoben, damit die Geschichte fließt, nein.  Was mich auch zur Storyline an sich führt - das war anders wild. Und nicht die gute Art von wild. Das war wirr. Es werden Personen eingeführt, die irgendwie auch nicht wirklich was zur Story beitragen. Außer das hier zusätzlicher Horror fabriziert werden soll  -  der ebenfalls flach ist. Ab dem Punkt, an dem man die Auflösung bekommt, wird es richtig wild. Wir driften hier von Horror zu Sci-Fi ab, es hat einen leichten Hauch von Stephen King x Bentley Little. Was mich grundsätzlich nicht stören würde, wenn es denn auch SciFi gewesen wäre und der Bruch nicht so ein abstruser und abrupter gewesen wäre. Die Auflösung gestaltet sich übrigens auch als seitenlanger Infodump - es wird einem alles geballt an den Kopf gehauen.  Wo der Spannungsbogen schon die ganze Zeit gekämpft hat, wird er schlussendlich vom Schreibstil in den Boden gerammt. Ich habe in meinem Leben noch nie so viele Ausrufezeichen in einem Buch gesehen, wie in REM. Zwölf Ausrufezeichen auf einer Doppelseite ist nun wirklich ein bisschen Eskalation. Und ja - das ging das ganze Buch so.  Ich weiß ja nicht. Horror hab ich hier keinen gefunden, jedoch nur massive Verwirrung darüber, warum mich dieses Buch konstant anschreit mit der Masse an Ausrufezeichen und wohin die Story eigentlich will. 

Meine Rezensionen

Rezensionen

Rezensionsdatum: absteigend

Filter

Kategorie

Autor

Altersempfehlung

Sterne

Rezensionsdatum: absteigend