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Profilbild von Anja Söllner Anja Söllner Buchhandlung: Thalia Hof
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Meine letzte Rezension Das Gemälde von Geraldine Brooks
Ein überraschender Lesegenuss! Gerne lasse ich mich immer wieder auf Bücher ein, deren Autoren ich bislang noch nicht gelesen habe und freue mich ganz besonders darüber, eine*n begnadete*n Erzähler*in zu entdecken. Geraldine Brooks Roman „ Das Gemälde“ verbindet drei unterschiedliche Erzählstränge miteinander. Kentucky 1850, Beginn des amerikanischen Bürgerkrieges Nord- gegen Südstaaten. Jarret wächst auf einer Farm auf, die vor allem Rennpferde züchtet und diese für große Rennen trainiert. Sein Vater Harry hat großer Glück, durch sein Engagement als begabter Trainer verschafft er sich die Anerkennung, in dieser für Schwarze, diskriminierenden Zeit, sich frei kaufen zu können… Da auch Jarret eine große Begabung hat, junge Pferde zu fördern und ihre Talente zu erkennen, lässt ihn das darauf hoffen, auch irgendwann einmal frei sein zu können. Allerdings gerät dieser Wunsch in den Hintergrund, als er, dass seinem Vater versprochene Fohlen in Obhut bekommt und eine lebenslange besondere Verbindung zu ihm beginnt… Seine Reise an der Seite des Pferdes, lässt ihn die erschreckende Realität sehen und beeindruckend meistern... New York 1954 bekommt eine Galeristin, ein ungewöhnliches Gemälde angeboten. Das Ölgemälde eines Pferdes mit seinem schwarzen Reiter. Im Jahre 2019 darüber hinaus, arbeitet Jess, eine australische Wissenschaftlerin, die anhand der alten Knochenstruktur, herausfinden möchte, welche besondere Kraft und Ausdauer, das Skelett eines Hengstes hat, der dafür bekannt wurde und der absolute Champion seiner Zeit war. Theo, ein Kunsthistoriker interessiert die Geschichte dahinter. In der Mülltonne eines Nachbarn findet er das Bild eines Fohlen mit seinem Betreuer, der schwarz ist. Trotz Warnhinweise kommen sich beide näher, im Glauben der Rassismus gegen Schwarze, wäre Schnee von Gestern. Nicht nur für Pferde oder Rennsport Liebhaber! Sondern für alle Leser, die mehr als gut unterhalten werden wollen. Faszination zwischen Kunst, Rennsport & Wissenschaft und ein beeindruckendes Porträt zum Thema Rassismus, damals wie heute.
ab 18,99 €
Das Gemälde
5/5
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Das Gemälde

Ein überraschender Lesegenuss! Gerne lasse ich mich immer wieder auf Bücher ein, deren Autoren ich bislang noch nicht gelesen habe und freue mich ganz besonders darüber, eine*n begnadete*n Erzähler*in zu entdecken. Geraldine Brooks Roman „ Das Gemälde“ verbindet drei unterschiedliche Erzählstränge miteinander. Kentucky 1850, Beginn des amerikanischen Bürgerkrieges Nord- gegen Südstaaten. Jarret wächst auf einer Farm auf, die vor allem Rennpferde züchtet und diese für große Rennen trainiert. Sein Vater Harry hat großer Glück, durch sein Engagement als begabter Trainer verschafft er sich die Anerkennung, in dieser für Schwarze, diskriminierenden Zeit, sich frei kaufen zu können… Da auch Jarret eine große Begabung hat, junge Pferde zu fördern und ihre Talente zu erkennen, lässt ihn das darauf hoffen, auch irgendwann einmal frei sein zu können. Allerdings gerät dieser Wunsch in den Hintergrund, als er, dass seinem Vater versprochene Fohlen in Obhut bekommt und eine lebenslange besondere Verbindung zu ihm beginnt… Seine Reise an der Seite des Pferdes, lässt ihn die erschreckende Realität sehen und beeindruckend meistern... New York 1954 bekommt eine Galeristin, ein ungewöhnliches Gemälde angeboten. Das Ölgemälde eines Pferdes mit seinem schwarzen Reiter. Im Jahre 2019 darüber hinaus, arbeitet Jess, eine australische Wissenschaftlerin, die anhand der alten Knochenstruktur, herausfinden möchte, welche besondere Kraft und Ausdauer, das Skelett eines Hengstes hat, der dafür bekannt wurde und der absolute Champion seiner Zeit war. Theo, ein Kunsthistoriker interessiert die Geschichte dahinter. In der Mülltonne eines Nachbarn findet er das Bild eines Fohlen mit seinem Betreuer, der schwarz ist. Trotz Warnhinweise kommen sich beide näher, im Glauben der Rassismus gegen Schwarze, wäre Schnee von Gestern. Nicht nur für Pferde oder Rennsport Liebhaber! Sondern für alle Leser, die mehr als gut unterhalten werden wollen. Faszination zwischen Kunst, Rennsport & Wissenschaft und ein beeindruckendes Porträt zum Thema Rassismus, damals wie heute.

Anja Söllner
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