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Gabriel Bernklau Buchhandlung: Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

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Meine letzte Rezension Briefe einer Freundschaft von Ingeborg Bachmann
… liebe eiche, engelhafte Ingeborg, Carissima: So phantasie- wie liebevoll beginnen die Briefe, die die Hans Werner Henze an seine Freundin Ingeborg Bachmann schrieb. Der schwule deutsche Komponist und die österreichische Dichterin pflegten eine besondere Beziehung. Einerseits Seelenverwandte, andererseits grundverschieden in Charakter und Lebenswandel, fanden sich zwei Künstler*innenseelen, die einander ergänzten, inspirierten und vor allem sehr zugetan waren. Der Briefwechsel gibt Zeugnis davon: von ihrem Zusammenleben auf Ischia, der künstlerischen Zusammenarbeit, aber auch den seelischen, beruflichen und Beziehungsdramen der Bachmann, vor denen Henze seine »liebe arme kleine Allergrößte« versuchte zu bewahren. Die Lektüre dieser Briefe vermittelt uns einen ganz anderen Zugang zu Bachmann, wir möchten mehr über Henze wissen, und wir bekommen eine Ahnung davon, wie weit beide ihrer Zeit voraus waren. Im Bachmann-Jahr 2026 eine Empfehlung und Alternative zu so mancher Biografie.
ab 20,00 €
Produktbild Briefe einer Freundschaft
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  • Gabriel Bernklau
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Briefe einer Freundschaft

… liebe eiche, engelhafte Ingeborg, Carissima: So phantasie- wie liebevoll beginnen die Briefe, die die Hans Werner Henze an seine Freundin Ingeborg Bachmann schrieb. Der schwule deutsche Komponist und die österreichische Dichterin pflegten eine besondere Beziehung. Einerseits Seelenverwandte, andererseits grundverschieden in Charakter und Lebenswandel, fanden sich zwei Künstler*innenseelen, die einander ergänzten, inspirierten und vor allem sehr zugetan waren. Der Briefwechsel gibt Zeugnis davon: von ihrem Zusammenleben auf Ischia, der künstlerischen Zusammenarbeit, aber auch den seelischen, beruflichen und Beziehungsdramen der Bachmann, vor denen Henze seine »liebe arme kleine Allergrößte« versuchte zu bewahren. Die Lektüre dieser Briefe vermittelt uns einen ganz anderen Zugang zu Bachmann, wir möchten mehr über Henze wissen, und wir bekommen eine Ahnung davon, wie weit beide ihrer Zeit voraus waren. Im Bachmann-Jahr 2026 eine Empfehlung und Alternative zu so mancher Biografie.

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