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Andrea Kümpel Buchhandlung: Thalia Bonn
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Meine letzte Rezension Das Erbe von Ellen Sandberg
Mona fehlt es an Menschenkenntnis, so meint ihr Lebenspartner Bernd. Sie gibt nicht nur Bettlern zu viel Geld, sondern liefert auch gut gefüllte Portemonnaies, die sie findet, bei Sicherheitsbeamten ab, statt sie selbst zu behalten. So naiv darf man eigentlich nicht sein, meint deshalb ihre Familie, mit der sie kaum noch Kontakt hat. Doch auf einer Familienfeier trifft sie nach langer Zeit ihre Großtante Klara wieder. Diese verteidigt als einzige Monas Haltung und spricht von Monas "moralischem Kompass". Und dieser Kompass ist der Grund, aus dem Tante Klara, Besitzerin eines Gemäldes von Corinth und überraschenderweise auch eines Mehrfamilienaltbaus mitten in Schwabing, ihr Testament ändert. So wird Mona statt ihrer Mutter Alleinerbin von Tante Klara... Nachdem ich anfangs gedacht habe, okay, ich lese mal weiter und schaue, wann mir schlecht wird vor lauter Gutmenschentum von Mona, hat mich das Buch jedoch spätestens nach dem Wechsel der Zeitebene in die Zeit der jungen Klara, 1938, in Besitz genommen (glücklicherweise schon ziemlich am Anfang!). Ab hier wird nicht nur die Geschichte von zwei ganz unterschiedlichen Frauen in ihrer Zeit erzählt, sondern auch die des Hauses über ein wechselhaftes Jahrhundert lang geschildert. Zwar reizt mich auch Monas Gutmenschentum manchmal so, dass ich die Hauptfigur schütteln möchte, doch neugierig bleibe ich bis zum überraschenden Ende bei der Geschichte. Keine hohe Literatur, aber hochklassige Unterhaltung für lange, entspannende Leseabende
ab 15,00 €
Produktbild Das Erbe
5/5
  • Andrea Kümpel
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Das Erbe

Mona fehlt es an Menschenkenntnis, so meint ihr Lebenspartner Bernd. Sie gibt nicht nur Bettlern zu viel Geld, sondern liefert auch gut gefüllte Portemonnaies, die sie findet, bei Sicherheitsbeamten ab, statt sie selbst zu behalten. So naiv darf man eigentlich nicht sein, meint deshalb ihre Familie, mit der sie kaum noch Kontakt hat. Doch auf einer Familienfeier trifft sie nach langer Zeit ihre Großtante Klara wieder. Diese verteidigt als einzige Monas Haltung und spricht von Monas "moralischem Kompass". Und dieser Kompass ist der Grund, aus dem Tante Klara, Besitzerin eines Gemäldes von Corinth und überraschenderweise auch eines Mehrfamilienaltbaus mitten in Schwabing, ihr Testament ändert. So wird Mona statt ihrer Mutter Alleinerbin von Tante Klara... Nachdem ich anfangs gedacht habe, okay, ich lese mal weiter und schaue, wann mir schlecht wird vor lauter Gutmenschentum von Mona, hat mich das Buch jedoch spätestens nach dem Wechsel der Zeitebene in die Zeit der jungen Klara, 1938, in Besitz genommen (glücklicherweise schon ziemlich am Anfang!). Ab hier wird nicht nur die Geschichte von zwei ganz unterschiedlichen Frauen in ihrer Zeit erzählt, sondern auch die des Hauses über ein wechselhaftes Jahrhundert lang geschildert. Zwar reizt mich auch Monas Gutmenschentum manchmal so, dass ich die Hauptfigur schütteln möchte, doch neugierig bleibe ich bis zum überraschenden Ende bei der Geschichte. Keine hohe Literatur, aber hochklassige Unterhaltung für lange, entspannende Leseabende

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