Meine letzte RezensionBride – Die unergründliche Übernatürlichkeit der Liebevon Ali Hazelwood
„Bride - Die unergründliche Übernatürlichkeit der Liebe“ hat mich mit seinem Worldbuilding direkt abgeholt. Menschen wissen von der Existenz der Vampire, ein Abkommen sichert den Frieden zwischen den verschiedenen Spezies und die Welt ist in Vampirreiche, Menschengebiete und Werwolfterritorien aufgeteilt. Das Ganze versprüht für mich ein bisschen Underworld-Vibes und den liebe ich!
Misery ist eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack: trocken, vorlaut, frech und dabei unglaublich sympathisch. Hinter ihrem Humor steckt vielleicht auch ein kleines bisschen Einsamkeit, wodurch man sie umso schneller ins Herz schließt. Gleiches gilt für Lowe, Ana und eigentlich das gesamte Rudel, bei dem man am liebsten selbst dazugehören möchte.
Die Beziehung zwischen Misery und Lowe entwickelt sich angenehm langsam. Die beiden fallen nicht schon nach zehn Seiten übereinander her, was angesichts der jahrhundertelangen Feindschaft zwischen Vampiren und Werwölfen auch eher schwierig wäre. Stattdessen lernen sie sich kennen, kommen sich vorsichtig näher und spüren irgendwann, dass zwischen ihnen mehr ist. Und sobald ihnen das klar wird, entflammt ein regelrechtes Inferno. Ab diesem Moment sind die beiden einfach unaufhaltsam.
Es ist ein bisschen Enemies to Lovers, allerdings ohne wirkliche Feindschaft und gleichzeitig so viel mehr als nur Lovers. Besonders schön fand ich auch die Freundschaft zwischen Misery und Serena. Der Cliffhanger auf der letzten Seite hat mich dann endgültig neugierig auf Band 2 gemacht. Ich brauche ihre Geschichte jetzt sofort!
Zugegeben: Das Cover ist überhaupt nicht meins und passt für mich auch nicht wirklich zum Vibe der Geschichte. Hier trifft „Never judge a book by its cover“ wirklich voll ins Schwarze.