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I. Zaiß Buchhandlung: Thalia Singen – EKZ CANO
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Meine letzte Rezension The strength of the few von James Islington
Dieses Buch ist High-Fantsy Fans nur ans Herz zu legen. Es let keinen Schwerpunkt auf Romantik, ist nicht überfüllt mit Fantasy-Spezies und Fremdwörtern. Auch die Politik und Kulturen sind leicht zu verstehen, da sie an die antiken Kulturen unserer eigenen Welt angelehnt sind. Anfangs ging ich davon aus, dass nach zwei Bänden die Reihe abgeschlossen sei. Irgendwann stellte ich fest, dass dies nicht sein kann. Zu viel Geschichte war übrig. Zu viele lose Enden gab es zu vertauen. Islington ist ein Meister darin eine dreidimensionale Welt mit motivierten Charakteren zu erschaffen. Wirkte die Welt im ersten bereits groß, so brach sie im zweiten Band auf und erweiterte sich um ein Vielfaches. Viele neue Charaktere kamen hinzu. Sie alle wurden gut eingebracht, dienten immer einem Zweck, der die Geschichte voranbrachte und Vis als Charakter festigte. Manchmal wirkte die Beziehung zwischen Ihnen jedoch oberflächlicher als im ersten Teil, da wir weniger Zeit mit ihnen verbringen konnten. Ein Ereignis folgte dem anderen. Für manche kann die daraus resultierende Fülle beim lesen zu überladen und beinahe erschlagend wirken. Ich fand es hingegen gut balanciert. Viele kleine Puzzlestücke ergeben immer weiter ein Bild. Das Ende steuert konsequent auf einen Höhepuknt zu und lässt uns mit tausend neuen Fragen für den dritten Band zurück.
ab 24,95 €
Produktbild The strength of the few
5/5
  • I. Zaiß
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5/5

The strength of the few

Dieses Buch ist High-Fantsy Fans nur ans Herz zu legen. Es let keinen Schwerpunkt auf Romantik, ist nicht überfüllt mit Fantasy-Spezies und Fremdwörtern. Auch die Politik und Kulturen sind leicht zu verstehen, da sie an die antiken Kulturen unserer eigenen Welt angelehnt sind. Anfangs ging ich davon aus, dass nach zwei Bänden die Reihe abgeschlossen sei. Irgendwann stellte ich fest, dass dies nicht sein kann. Zu viel Geschichte war übrig. Zu viele lose Enden gab es zu vertauen. Islington ist ein Meister darin eine dreidimensionale Welt mit motivierten Charakteren zu erschaffen. Wirkte die Welt im ersten bereits groß, so brach sie im zweiten Band auf und erweiterte sich um ein Vielfaches. Viele neue Charaktere kamen hinzu. Sie alle wurden gut eingebracht, dienten immer einem Zweck, der die Geschichte voranbrachte und Vis als Charakter festigte. Manchmal wirkte die Beziehung zwischen Ihnen jedoch oberflächlicher als im ersten Teil, da wir weniger Zeit mit ihnen verbringen konnten. Ein Ereignis folgte dem anderen. Für manche kann die daraus resultierende Fülle beim lesen zu überladen und beinahe erschlagend wirken. Ich fand es hingegen gut balanciert. Viele kleine Puzzlestücke ergeben immer weiter ein Bild. Das Ende steuert konsequent auf einen Höhepuknt zu und lässt uns mit tausend neuen Fragen für den dritten Band zurück.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Mafia von innen
    • I. Zaiß
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    5/5

    Mafia von innen

    Wer einmal der Pate gesehen hat oder sonst eine romantische Vorstellung der Mafia kennt, kann sich auch den Inhalt dieses Buches denken. Allerdings ist dies kein Roman, sondern stammt aus dem Protokoll eines Aussteigers, der sich stundenlang mit seinem Staatsanwalt unterhielt. Es ist weder aufreißerisch, noch thrillerhaft geschrieben, eher langsam und ausführlich, doch die Lebensrealität des Don Antonino Calderone fesselt den Leser. Er beschreibt die politischen und familiären verstrickungen der "Familien" untereinander, das Aufstreben der Generationen und ihres Machtverständnisses und ihres Ehrencodex. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse. Die Wendungen, die ihn dazu brachten auszusteigen, dass dies nicht jedem möglich ist und ein Leben lang Konsequenzen mit sich bringt werden gerade bei seiner polizeilichen Schutzhaft deutlich.

  • Produktbild The will of the many
    • I. Zaiß
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    5/5

    The will of the many

    Bereits seit einem Jahr freue ich mich auf diese Neuerscheinung und noch mehr, nachdem ich sah, wie schön das Cover wird. Natürlich soll man ein Buch niemals nur nach dem Äußeren bewerten. Aber Islingten enttäuscht nicht! Mit "The Will of the Many" liefert er ein kompaktes politisches Fantasy Epos, das endlich wieder frischen Wind in die Fantasyabteilung bringt und keinen romantischen Plot verfolgt. Die Welt ist komplex, detailreich und scheut sich nicht auf ein pseudo-antikes Reich, wie Rom oder Griechenland anzuspielen. So fühlt sie sich neu an, schafft jedoch eine vertraute Umgebung für den Leser. Auf den ersten 100 Seiten schwebt man noch in Unwissenheit, ist jedoch gepackt, danach kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Band 2 ist bereits angekündigt und ich kann es kaum erwarten weiterzulesen.

  • Produktbild Das Trauma in dir
    • I. Zaiß
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    5/5

    Das Trauma in dir

    Bessel van der Kolk beschäftigt sich bereits seit vielen Jahrzehnten mit der Traumaforschung. Begonnen hat es für ihn vor allem mit den Vietnam-Veteranen in den USA. Techniken, die damals angewandt wurden werden beleuchtet, Annahmen und Methoden offengelegt. Doch allein in dieser kurzen Zeit, von damals bis heute hat sich in diesem Bereich so viel getan, dass Kolks Buch eigentlich viel zu dünn ausfällt. Teilweise fliegt man als Laie über Passagen im Text, da die Fachwörter den Horizont übersteigen, doch das allgemeine Verständnis nicht gestört. Kolk liefert ein gutes Fundament, bringt immer wieder lebhafte Beispiele aus seinem eigenen Alltag oder dem von Kollegen mit ein und fesselt damit seine Leser. Ich würde sagen dass dieses Buch nicht nur ein interessanter Abriss der Traumaforschung ist und einen mit gespannter Neugier auf zukünftige Entwicklungen zurücklässt, sondern auch persönlich ein paar erhellende Gedanken hinterlässt. Auch interessieren könnten Bücher von Gabor Maté.

  • Produktbild A Long Way Gone
    • I. Zaiß
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    5/5

    A Long Way Gone

    Dieses Buch habe ich nur durch einen glücklichen Zufall gefunden, kann es aber nur jedem ans Herz legen. Ishmael Beah ist heute ein internationaler Botschafter für UNICEF und setzt sich für Kinder in Not ein. Besonders am Herz liegen ihm Kinder in Kriegsgebieten, denn er selbst war ein Kindersoldat in Sierra Leone. An einem Tag ist der Krieg nur eine ferne Geschichte, die einem nicht einmal die Geflücheteten verständlich machen können. Am nächsten wird das eigene Dorf zerstört, die Familie ist verschwunden oder tot. Er und all seine Freunde wurden bald zu Soldaten, um wider eigenen Willen in einem Krieg der Erwachsenen zu kämpfen oder zu sterben. Jahrelang kämpfte er und als ihn eine Hilfsorganisation aufnimmt ist das keine sofortige Rettung, denn wie kann ein Mensch, der nichts anderes als Zerstörung kennt und dessen einzige Routine das Soldatensein war zurück in einen Alltag finden? Es ist ein innerer Kampf, den der Krieg zurücklässt, wenn man ihn überlebt. Ishmael Beah will mit diesem Buch nichts beschönigen und keine Rechtfertigung abliefern, sondern nur dieses wichtige Thema der Masse näherbringen und das gelingt ihm.

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