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Profilbild von Danny Reinhard Danny Reinhard Buchhandlung: Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie
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Meine letzte Rezension Der Märtyrer von Anthony Ryan
In der Fortsetzung zu "Der Paria" setzt der ehemalige Gesetzlose Alwyn Scribe seinen steilen Aufstieg fort. Als Hauptmann führt er seine von religiösem Eifer und bedingungsloser Loyalität zu ihrer Anführerin ("Die Auferstandene") getriebene Streitmacht durch die Herzogtümer von Albermaine. Neben dem Kampf um den Thron, der weiter seine Opfer fordert, verschlägt es den Autodidakt Alwyn dabei auch über die Grenzen der ihm bekannten Welt hinaus. Düstere Visionen über sein eigenes Schicksal begleiten und plagen ihn unterwegs und tragen für mich dazu bei, dass sich "Der Märtyrer" etwas mehr wie ein Fantasy Buch anfühlt, als der fast rein weltliche Auftakt der Reihe. Blutig, dreckig und entbehrungsreich geht es allerdings wieder zu. Die mittelalterlichen Belagerungen, Schlachten und Kampfszenen nehmen einigen Raum ein. Alleine auf die Gewalt lässt sich das Buch aber sicher nicht reduzieren. Zwar ist die Handlung weniger wendungsreich als in "Der Paria", Ryan versteht es allerdings einfach seine Protagonisten in Bewegung zu halten und die Geschichte so nicht zu vorhersehbar und langweilig werden zu lassen. Außerdem integriert er erneut interessante Charaktere, die eine gewisse Tiefe mitbringen. Unbefleckte Heldenfiguren sucht man zumindest vergebens, einer der Gründe, warum mich die Geschichte um den Schreiber und Soldaten wieder in ihren Bann ziehen konnte. Alles in allem hält Ryan das Niveau und bereitet mir große Lust darauf, die mittelalterliche Welt von Albermaine auch in einem dritten Teil zu erkunden (die Karte bietet dafür jedenfalls noch einige weiße Flecken).
ab 26,00 €
Der Märtyrer
5/5
5/5

Der Märtyrer

In der Fortsetzung zu "Der Paria" setzt der ehemalige Gesetzlose Alwyn Scribe seinen steilen Aufstieg fort. Als Hauptmann führt er seine von religiösem Eifer und bedingungsloser Loyalität zu ihrer Anführerin ("Die Auferstandene") getriebene Streitmacht durch die Herzogtümer von Albermaine. Neben dem Kampf um den Thron, der weiter seine Opfer fordert, verschlägt es den Autodidakt Alwyn dabei auch über die Grenzen der ihm bekannten Welt hinaus. Düstere Visionen über sein eigenes Schicksal begleiten und plagen ihn unterwegs und tragen für mich dazu bei, dass sich "Der Märtyrer" etwas mehr wie ein Fantasy Buch anfühlt, als der fast rein weltliche Auftakt der Reihe. Blutig, dreckig und entbehrungsreich geht es allerdings wieder zu. Die mittelalterlichen Belagerungen, Schlachten und Kampfszenen nehmen einigen Raum ein. Alleine auf die Gewalt lässt sich das Buch aber sicher nicht reduzieren. Zwar ist die Handlung weniger wendungsreich als in "Der Paria", Ryan versteht es allerdings einfach seine Protagonisten in Bewegung zu halten und die Geschichte so nicht zu vorhersehbar und langweilig werden zu lassen. Außerdem integriert er erneut interessante Charaktere, die eine gewisse Tiefe mitbringen. Unbefleckte Heldenfiguren sucht man zumindest vergebens, einer der Gründe, warum mich die Geschichte um den Schreiber und Soldaten wieder in ihren Bann ziehen konnte. Alles in allem hält Ryan das Niveau und bereitet mir große Lust darauf, die mittelalterliche Welt von Albermaine auch in einem dritten Teil zu erkunden (die Karte bietet dafür jedenfalls noch einige weiße Flecken).

Danny Reinhard
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Der Märtyrer von Anthony Ryan

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