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Maya Garn Buchhandlung: Thalia Ludwigsburg

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Meine letzte Rezension Serpentine Valentine von Giana Darling
Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals eine positive Dark-Romance-Rezi schreiben würde, but here I am. Alexandra "Lex" Gorgon ist eine ehrgeizige Studentin an einer Elite-Universität, und wir folgen ihr auf ihrem Rachefeldzug, nachdem sie von einem angesehen Professor brutal vergewaltigt wurde und die Uni-Präsidentin den Vorfall vertuscht hat. Doch dann verliebt sie sich Hals über Kopf in deren allseits beliebte Tochter Luna Pallas... Reputation meets sapphic Romance meets Dark Academia - count me IN. Lex ist eine selbstbewusste, lesbische, höchst intelligente Frau, die nach dem Angriff nicht in die von der Gesellschaft erwartete Opferrolle fällt, sondern fortan eine brüllende, alles verzehrende Wut in sich trägt, die sie zu moralisch fragwürdigen Taten treibt, die sie im Namen aller Frauen an sexuell übergriffigen Männern verübt. Ich war schockiert, als ich die anderen Rezensionen gelesen habe, die Lex "Männerhass" und "unnötige Gewalt" vorwerfen - ja was habt ihr denn erwartet, als ihr die Inhaltsangabe gelesen habt? NATÜRLICH steckt in diesem Buch eine unfassbare Menge feministischer Wut, natürlich predigt Lex nicht jedes Mal brav "but not all men", wenn sie von ihrem Trauma erzählt, und natürlich ist sie morally grey, das weiß sie sogar selber - sie entspricht dem "ich bin die monströse Dunkelheit und Luna ist das Licht, das mich rettet"-Klischee, in das sonst die Männer dieses Genres fallen. Und wer das nicht mag und trotzdem zu diesem Buch gegriffen hat, sollte entweder überdenken, warum das bei den Männern der Dark Romance völlig okay ist, ODER hält das "Dark" in Dark Romance lediglich für die Farbe des Covers. Ich habe Lex und ihren Rachefreundinnen jedenfalls durchgehend zugejubelt, und fand ihren Weg zur Heilung (der übrigens zu meiner Erleichterung keine Vergebung beinhaltet!) in einer selbst aufgebauten weiblichen, queeren Community sehr glaubwürdig und herzerwärmend. Auch Luna Pallas - die glücklicherweise auch ihre eigenen POV-Kapitel bekommt - ist ein Highlight. Anfangs ist sie total auf Autopilot und ein People Pleaser, doch ihre Coming-Out-Journey und der Mut, den sie nach und nach von Lex lernt, sind wunderschön zu sehen. Sie ist eine unerschütterliche Optimistin und versucht stets verbissen, das Richtige zu tun, auch, wenn das nicht immer einfach ist und sie letztendlich sehr viel kostet. Die Beziehung zwischen den beiden Frauen ist am Anfang etwas unrealistisch überstürzt (Begierde quasi auf den ersten Blick und so), aber who cares, das ist wahrscheinlich ein bisschen genretypisch und ganz ehrlich, ich war genauso down bad für die beiden wie sie füreinander. Ansonsten entwickelt sich die Beziehung sehr intensiv und emotional, und die Sex-Szenen waren (für mich überraschend, ich kann sowas normalreweise auf Deutsch nicht so gut ab...) wirklich WUNDERschön geschrieben und gingen unter die Haut. Endlich mal keine degradierenden Befehle und Beleidigungen, trotz gaaanz leichter DomSub-Untertöne. Das "Dark" findet eigentlich überhaupt nicht in der Romance statt, sondern nur in Lex' Rache, was ich persönlich sehr begrüßt habe. Insgesamt habe ich wirklich fast nichts auszusetzen an diesem Buch, und die wenigen existenten Makel sind vermutlich wirklich einfach Genre-Klischees und stören nicht beim Lesen. I love it und gehe jetzt erstmal Reputation hören.
ab 12,99 €
Produktbild Serpentine Valentine
5/5
  • Maya Garn
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5/5

Serpentine Valentine

Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals eine positive Dark-Romance-Rezi schreiben würde, but here I am. Alexandra "Lex" Gorgon ist eine ehrgeizige Studentin an einer Elite-Universität, und wir folgen ihr auf ihrem Rachefeldzug, nachdem sie von einem angesehen Professor brutal vergewaltigt wurde und die Uni-Präsidentin den Vorfall vertuscht hat. Doch dann verliebt sie sich Hals über Kopf in deren allseits beliebte Tochter Luna Pallas... Reputation meets sapphic Romance meets Dark Academia - count me IN. Lex ist eine selbstbewusste, lesbische, höchst intelligente Frau, die nach dem Angriff nicht in die von der Gesellschaft erwartete Opferrolle fällt, sondern fortan eine brüllende, alles verzehrende Wut in sich trägt, die sie zu moralisch fragwürdigen Taten treibt, die sie im Namen aller Frauen an sexuell übergriffigen Männern verübt. Ich war schockiert, als ich die anderen Rezensionen gelesen habe, die Lex "Männerhass" und "unnötige Gewalt" vorwerfen - ja was habt ihr denn erwartet, als ihr die Inhaltsangabe gelesen habt? NATÜRLICH steckt in diesem Buch eine unfassbare Menge feministischer Wut, natürlich predigt Lex nicht jedes Mal brav "but not all men", wenn sie von ihrem Trauma erzählt, und natürlich ist sie morally grey, das weiß sie sogar selber - sie entspricht dem "ich bin die monströse Dunkelheit und Luna ist das Licht, das mich rettet"-Klischee, in das sonst die Männer dieses Genres fallen. Und wer das nicht mag und trotzdem zu diesem Buch gegriffen hat, sollte entweder überdenken, warum das bei den Männern der Dark Romance völlig okay ist, ODER hält das "Dark" in Dark Romance lediglich für die Farbe des Covers. Ich habe Lex und ihren Rachefreundinnen jedenfalls durchgehend zugejubelt, und fand ihren Weg zur Heilung (der übrigens zu meiner Erleichterung keine Vergebung beinhaltet!) in einer selbst aufgebauten weiblichen, queeren Community sehr glaubwürdig und herzerwärmend. Auch Luna Pallas - die glücklicherweise auch ihre eigenen POV-Kapitel bekommt - ist ein Highlight. Anfangs ist sie total auf Autopilot und ein People Pleaser, doch ihre Coming-Out-Journey und der Mut, den sie nach und nach von Lex lernt, sind wunderschön zu sehen. Sie ist eine unerschütterliche Optimistin und versucht stets verbissen, das Richtige zu tun, auch, wenn das nicht immer einfach ist und sie letztendlich sehr viel kostet. Die Beziehung zwischen den beiden Frauen ist am Anfang etwas unrealistisch überstürzt (Begierde quasi auf den ersten Blick und so), aber who cares, das ist wahrscheinlich ein bisschen genretypisch und ganz ehrlich, ich war genauso down bad für die beiden wie sie füreinander. Ansonsten entwickelt sich die Beziehung sehr intensiv und emotional, und die Sex-Szenen waren (für mich überraschend, ich kann sowas normalreweise auf Deutsch nicht so gut ab...) wirklich WUNDERschön geschrieben und gingen unter die Haut. Endlich mal keine degradierenden Befehle und Beleidigungen, trotz gaaanz leichter DomSub-Untertöne. Das "Dark" findet eigentlich überhaupt nicht in der Romance statt, sondern nur in Lex' Rache, was ich persönlich sehr begrüßt habe. Insgesamt habe ich wirklich fast nichts auszusetzen an diesem Buch, und die wenigen existenten Makel sind vermutlich wirklich einfach Genre-Klischees und stören nicht beim Lesen. I love it und gehe jetzt erstmal Reputation hören.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Hazelthorn
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    5/5

    Hazelthorn

    WAS EIN BUCH!!! Nach "Don't Let the Forest In" konnte ich mir nicht vorstellen, dass CG Drews nochmal so ein schaurig-schönes Meisterwerk vollbringen würde - ich lag komplett falsch. Drews hat sich mit diesem Buch selbst übertroffen, und ich mochte das Setting fast noch mehr als in DLTFI. Der kränkliche Evander lebt, seitdem er denken kann, in der riesigen gothischen Villa Hazelthorn und wird von seinem Vormund stets hinter verschlossenen Türen versorgt - er kennt nichts anderes. Als ein Mord das Anwesen und die geldgierige, geheimnistuerische Familie erschüttert, kommt Evander mehr und mehr gruseligen Ungereimtheiten auf die Spur - über den wild wuchernden, blutrünstigen Garten, über die Abgründe der menschlichen Gier...und über seine eigene Vergangenheit. Ein finsterer, doch zugleich wunderschöner emotionaler Botanical-Horror Roman mit unfassbar schön ausgearbeiteten Charakteren und einer queeren Liebesgeschichte mittendrin, und so poetisch geschrieben, dass man jeden zweiten Satz gleich nochmal lesen möchte. RIESIGE Leseempfehlung!

  • Produktbild Don't Let The Forest In
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    5/5

    Don't Let The Forest In

    Oh I'll probably never be able to express my adoration and utter love for this piece of fiction in mere words when all I could do after turning the last page was whimper and press this book to my chest because my heart felt like it might crawl out of my ribcage. Where do I even start? This is the story of Andrew and Thomas, two boys with raging imagination. Andrew writes dark little stories, "cruel fairytales", as he calls them, "meant to hurt, like a paper cut - a tiny sting that means nothing more than 'I'm alive I'm alive I'm alive'". And Thomas, ever charcoal-stained Thomas with the sharp tongue and his wild love for the forest, draws the monsters that Andrew writes about. Slender creatures with withering vines and thorns where a face should be, as terrifying as they are beautiful. This is their thing - sharing their art. But then the monsters they so carelessly bring to paper come to life in the forest near their boarding school. Night after night, the boys have to fight their own most horrid creations, their walking nightmares. But this is also just the story of Andrew, an anxious boy with such a strange delicate world in his head but so little that tethers him to the real world. His twin sister Dove and Thomas might be his only anchors to reality at all, and Andrew despises how his feelings for Thomas - his room mate at Wickwood Academy and closest companion since they were twelve - are anything but purely platonic. Now, they need each other like air, losing more and more blood each night, and eventually their sanity, too. It's a wild thing, the love between these two boys, and it grows rampant over their shared nights out in the forest. How could it not? And oh the language in this book! At some point you get used to how intricately beautiful the author writes, but still every sentence leaves you baffled by its choice and sequencing of words, unusual, poetic, but not in a try-hard, "marker me with a sharpie" way. Just raw and delicate like exposed flesh, CG Drews makes the words dance with each other. Might as well marker the whole darn book, to be honest. The story telling is insanely well done. I won't spoiler the huge plot twist (that you won't see coming, even if you think you do - I promise, the last 40 pages will leave you BREATHLESS and teary-eyed), but know that this story is so well crafted and masterfully perfected down to every beat - the dialogues feel real and banter-y, the gory horror on one side and Andrew's and Thomas's intensifying relationship on the other are weaved together flawlessly and make the tension rise and fall like it's a living, breathing thing. And the pacing is so airtight, it doesn't allow you to put the book down even to grab a drink. And it all builds up to the most unsettling, gutwrenching, beautiful, emotionally PACKED ending this story could've possibly gotten. I was not disappointed, but I also wasn't satiated - I was haunted. No other way to end this than call "Don't Let The Forest In" an absolute masterpiece. Truly a work of art. (And it's illustrated, by the way! Here and there lurk some stunningly eery creatures between the pages, by the incredibly talented Jana Heidersdorf. What a plus!) If you like floral metaphors, beautifully atmospheric body-horror and creative, obsessive gays, read this book. Or actually, just read this book, full stop. You'll like these things after finishing it, I promise. Read. This. Book.

  • Produktbild Dunkle Momente
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    5/5

    Dunkle Momente

    Eine Strafverteidigerin hadert mit ihrem Moral- und Rechtsverständnis. Ein Fall nach dem anderen wird dargelegt, einer nach dem anderen stellen sie dem Leser selbst die Frage: Wie gerecht ist (deutsches) Strafrecht? Und was bedeutet Gerechtigkeit, und wieviel ist man bereit, dafür zu opfern? Großartig!!! Die Sprache ist schnörkellos und lässt die Geschichten selber atmen – und ihre Charaktere (ich will schon fast Menschen schreiben, die fiktiven Fälle lesen sich eher wie tatsächliche Fallberichte). Unfassbar packend, teilweise beklemmend und völlig schonungslos, dieser Roman scheut vor wirklich keinem Tabu zurück und stellt mit klinischer Sorgfalt moralische Grundsätze auf die Probe: Ist Kannibalismus verzeihbar, wenn es auf Flehen des Opfers geschah? Darf ein Unschuldiger verurteilt werden, damit 10 Vergewaltiger ihre Strafe bekommen? Ich war an dieses Buch GEFESSELT.

  • Produktbild Serpentine Valentine
    • Maya Garn
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    5/5

    Serpentine Valentine

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals eine positive Dark-Romance-Rezi schreiben würde, but here I am. Alexandra "Lex" Gorgon ist eine ehrgeizige Studentin an einer Elite-Universität, und wir folgen ihr auf ihrem Rachefeldzug, nachdem sie von einem angesehen Professor brutal vergewaltigt wurde und die Uni-Präsidentin den Vorfall vertuscht hat. Doch dann verliebt sie sich Hals über Kopf in deren allseits beliebte Tochter Luna Pallas... Reputation meets sapphic Romance meets Dark Academia - count me IN. Lex ist eine selbstbewusste, lesbische, höchst intelligente Frau, die nach dem Angriff nicht in die von der Gesellschaft erwartete Opferrolle fällt, sondern fortan eine brüllende, alles verzehrende Wut in sich trägt, die sie zu moralisch fragwürdigen Taten treibt, die sie im Namen aller Frauen an sexuell übergriffigen Männern verübt. Ich war schockiert, als ich die anderen Rezensionen gelesen habe, die Lex "Männerhass" und "unnötige Gewalt" vorwerfen - ja was habt ihr denn erwartet, als ihr die Inhaltsangabe gelesen habt? NATÜRLICH steckt in diesem Buch eine unfassbare Menge feministischer Wut, natürlich predigt Lex nicht jedes Mal brav "but not all men", wenn sie von ihrem Trauma erzählt, und natürlich ist sie morally grey, das weiß sie sogar selber - sie entspricht dem "ich bin die monströse Dunkelheit und Luna ist das Licht, das mich rettet"-Klischee, in das sonst die Männer dieses Genres fallen. Und wer das nicht mag und trotzdem zu diesem Buch gegriffen hat, sollte entweder überdenken, warum das bei den Männern der Dark Romance völlig okay ist, ODER hält das "Dark" in Dark Romance lediglich für die Farbe des Covers. Ich habe Lex und ihren Rachefreundinnen jedenfalls durchgehend zugejubelt, und fand ihren Weg zur Heilung (der übrigens zu meiner Erleichterung keine Vergebung beinhaltet!) in einer selbst aufgebauten weiblichen, queeren Community sehr glaubwürdig und herzerwärmend. Auch Luna Pallas - die glücklicherweise auch ihre eigenen POV-Kapitel bekommt - ist ein Highlight. Anfangs ist sie total auf Autopilot und ein People Pleaser, doch ihre Coming-Out-Journey und der Mut, den sie nach und nach von Lex lernt, sind wunderschön zu sehen. Sie ist eine unerschütterliche Optimistin und versucht stets verbissen, das Richtige zu tun, auch, wenn das nicht immer einfach ist und sie letztendlich sehr viel kostet. Die Beziehung zwischen den beiden Frauen ist am Anfang etwas unrealistisch überstürzt (Begierde quasi auf den ersten Blick und so), aber who cares, das ist wahrscheinlich ein bisschen genretypisch und ganz ehrlich, ich war genauso down bad für die beiden wie sie füreinander. Ansonsten entwickelt sich die Beziehung sehr intensiv und emotional, und die Sex-Szenen waren (für mich überraschend, ich kann sowas normalreweise auf Deutsch nicht so gut ab...) wirklich WUNDERschön geschrieben und gingen unter die Haut. Endlich mal keine degradierenden Befehle und Beleidigungen, trotz gaaanz leichter DomSub-Untertöne. Das "Dark" findet eigentlich überhaupt nicht in der Romance statt, sondern nur in Lex' Rache, was ich persönlich sehr begrüßt habe. Insgesamt habe ich wirklich fast nichts auszusetzen an diesem Buch, und die wenigen existenten Makel sind vermutlich wirklich einfach Genre-Klischees und stören nicht beim Lesen. I love it und gehe jetzt erstmal Reputation hören.

  • Produktbild Für immer dein Feind
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    5/5

    Für immer dein Feind

    Als Sasha Antonova und Lev Fedorov sich ineinander verlieben, flammt die alte Blutfehde ihrer rivalisierenden magischen Familien wieder auf - ein Retelling von Romeo und Julia im modernen New York. Die Geschichte rauscht nur so an einem vorbei, dank sehr kurzen Kapiteln (mit fantastischen Überschriften!) und Zeitsprüngen, die nach und nach das Große Ganze offenbaren. Ein wirklich besonderer Erzählstil, ich war ab der ersten Seite hooked. Manchmal verblasst der Romantasy-Aspekt ein bisschen, aber das störte mich persönlich kaum, denn dafür nahmen die Figuren selbst und ihre Dynamiken miteinander mehr Raum ein. Alles ganz fein ausgearbeitet - ein richtiger Urban-Fantasy-Epos.

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