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Christel Engeland Buchhandlung: Thalia Rheinbach
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Meine letzte Rezension Als Licht das Dunkel durchdrang von Ian Mortimer
„Als Licht das Dunkel durchdrang" des renommierten englischen Historikers Ian Mortimer ist ein erhellendes und darüberhinaus sehr gut erzähltes Sachbuch. Anhand vornehmlich der britischen Geschichte zeigt der Autor, dass das Bild des Mittelalters immer noch von vielen Mythen geprägt ist. Und zwar nicht nur im allgemeinen Verständnis, denn auch die Wahrnehmung der Zeit durch Fachkollegen ist oft eingeschränkt. Das Mittelalter war keine rückständige und statische Zeit, sondern eine Epoche des Wandels. Die Lebenswirklichkeit der Menschen im Jahr 1000 unterschied sich ganz fundamental von der um 1500. In Kapiteln über die Horizonte der Menschen, über Kriege, Ungleichheit, Komfort, Geschwindigkeit und Bildung schildert Mortimer anschaulich die Veränderungen. Zudem zeigt er, wie bedeutend das Mittelalter für die Entwicklung unserer Gegenwart war. Unter anderem betrachtet er die Kraft, den Einfluss und die Folgen von Erfindungen, wie zum Beispiel des Buchdrucks, des Schießpulvers, der Uhr und des Kompasses. Das Buch will kein umfassendes Werk über das Mittelalter sein, sondern dient dazu einen Blick für die gesellschaftlichen, kulturellen und intellektuellen Neuerungen der Epoche zu entwickeln. Es ist ein Lesevergnügen und ungemein spannend. Ich lege es Ihnen auch deshalb an Herz, weil "Geschichte (...) den Möglichkeitssinn (schult)" (Annette Kehnel), eine Kernkompetenz für unsere Gegenwart.
ab 14,00 €
Produktbild Als Licht das Dunkel durchdrang
5/5
  • Christel Engeland
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Als Licht das Dunkel durchdrang

„Als Licht das Dunkel durchdrang" des renommierten englischen Historikers Ian Mortimer ist ein erhellendes und darüberhinaus sehr gut erzähltes Sachbuch. Anhand vornehmlich der britischen Geschichte zeigt der Autor, dass das Bild des Mittelalters immer noch von vielen Mythen geprägt ist. Und zwar nicht nur im allgemeinen Verständnis, denn auch die Wahrnehmung der Zeit durch Fachkollegen ist oft eingeschränkt. Das Mittelalter war keine rückständige und statische Zeit, sondern eine Epoche des Wandels. Die Lebenswirklichkeit der Menschen im Jahr 1000 unterschied sich ganz fundamental von der um 1500. In Kapiteln über die Horizonte der Menschen, über Kriege, Ungleichheit, Komfort, Geschwindigkeit und Bildung schildert Mortimer anschaulich die Veränderungen. Zudem zeigt er, wie bedeutend das Mittelalter für die Entwicklung unserer Gegenwart war. Unter anderem betrachtet er die Kraft, den Einfluss und die Folgen von Erfindungen, wie zum Beispiel des Buchdrucks, des Schießpulvers, der Uhr und des Kompasses. Das Buch will kein umfassendes Werk über das Mittelalter sein, sondern dient dazu einen Blick für die gesellschaftlichen, kulturellen und intellektuellen Neuerungen der Epoche zu entwickeln. Es ist ein Lesevergnügen und ungemein spannend. Ich lege es Ihnen auch deshalb an Herz, weil "Geschichte (...) den Möglichkeitssinn (schult)" (Annette Kehnel), eine Kernkompetenz für unsere Gegenwart.

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