Meine letzte RezensionEaston High 1: Dear Love I Hate Youvon Eliah Greenwood
Jede Seite, jeder Brief, jedes Geheimnis hat mich tiefer reingezogen als das davor. Eliah Greenwood versteht es einfach, Gefühle so zu schreiben, dass man sie nicht nur liest – man fühlt sie.
Vorallem die Dynamik zwischen Vee und ihrem Feind war das, was mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Enemies to Lovers auf seine beste Art. Der Schlagabtausch, die Spannung, das Hin und Her – ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und wollte gleichzeitig, dass es nie aufhört.
Vee als Charakter hat mein Herz gestohlen. Eine Außenseiterin mit Witz wie eine Waffe – man kann sich so gut in sie hineinversetzen, weil sie einfach echt wirkt. Und er? Oh, lass mich nicht anfangen. Die Art wie er eigentlich ein Idiot ist aber dann doch... nicht.
Was dieses Buch so besonders macht, sind die anonymen Briefe. Zwei Menschen, die sich hassen – und sich trotzdem ihre tiefsten Geheimnisse anvertrauen, ohne es zu wissen. Das Konzept allein ist schon so gut, dass man dem Buch gar nicht entkommen kann. Aber was mich wirklich erwischt hat? Die Abmachung. Niemals einander zu suchen. So simpel, so grausam – und so unglaublich emotional. Denn man liest und hofft und bangt, ob sie es einhalten oder ob das Herz am Ende doch lauter ist als das Versprechen.
Ich empfehle dieses Buch allen, die Slow Burn lieben, bei dem man am liebsten schreien würde. Denn eine wichtige Lektion lautet: Manchmal kennt man jemanden am besten, bevor man überhaupt weiß, wer er ist.