Meine letzte RezensionDas Buch der tausend Türenvon Gareth Brown
Buchhändlerin Cassie bekommt von einem ihrer Stammkunden ein Buch geschenkt. Schnell merkt sie, dass es kein gewöhnliches Buch ist...denn es kann Türen in Raum und Zeit öffnen. Doch diese Macht ist begehrt und sogenannte Antiquitätensammler jagen dem hinterher. In den falschen Händen hätte die Magie jedoch katastrophale Folgen und der Einzige, der Cassie unterstützen könnte, wäre der geheimnisvolle Bibliothekar Drummond Fox. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen?
"Das Buch der Tausend Türen" ist ein Urban-Fantasy/Mystery, der mich wirklich so gehooked hat, dass ich die Seiten praktisch verschlungen habe.
Meiner Meinung nach ist das zudem noch die realistischste Darstellung von Zeitreise, die ich je gesehen oder gelesen habe. Alles war gut durchdacht, sodass am Ende alles gepasst hat.
Die Geschichte fängt langsam an und gibt dem Leser somit Zeit mit den Figuren und der Welt vertraut zu werden. Das Tempo steigt jedoch relativ schnell an, und dank der Wendungen ist der Roman durch und durch spannend geschrieben. Einige Szenen waren etwas brutaler als andere.
Außerdem hat Gareth Brown die Magie der Bücher grandios in die reale Welt eingebettet. Er hat eine wirklich tolle Welt mit einem originellen Plot erschaffen. Der Schreibstil ist bildhaft und flüssig, wodurch das Lesen auch so flott ging! Einige Stellen haben mich sogar emotional sehr berührt.
Ich muss dennoch einen Stern abziehen, weil einige der Figuren doch etwas oberflächlich waren und nicht die Tiefe hatten, die sie hätten gebrauchen können. Die Motive einiger Antagonisten waren beispielsweise zu sehr an Klischees orientiert, wodurch das Verlangen nach Macht flach begründet wurde. Das ließ diese Charaktere generisch/eindimensional wirken. Unsere Protagonistin Cassie war hingegen gut ausgebaut, was sie sehr sympathisch machte!
Alles in Einem kann ich den Roman jedem ans Herz legen, der magische Buchwelten und Mystery liebt. Die Geschichte ist atmosphärisch geschrieben und bietet allgemein eine originelle und spannende Grundidee. Trotz der etwas schwächeren Antagonisten sollte sich keiner Gareth Brown's Debütroman entgehen lassen. Es ist eine klare Leseempfehlung meinerseits!