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M. Arnold Buchhandlung: Thalia Chemnitz – Galerie Roter Turm

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Meine letzte Rezension Scythe - Die Hüter des Todes von Neal Shusterman
Seit mehr als einem Jahr hat mich kein Buch so abgeholt, wie “Scythe – die Hüter des Todes” von Neal Shusterman. In der Welt dieses Science-Fiction Romans hat die Menschheit die letzte Stufe ihrer Entwicklung erreicht: Tod und Krankheit wurden besiegt und jeder hat Zugriff auf unendliches Wissen. Um das Bevölkerungswachstum in Schach zu halten, wurden die Scythe ins Leben gerufen – eine unabhängige Instanz, die die Aufgabe hat, zu entscheiden, wer leben darf und wer sterben muss. Schon ab der ersten Seite war ich komplett in der Geschichte versunken, in der die Grenzen zwischen Utopie und Dystopie verschwimmen. Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung bleibt die ganze Zeit über erhalten. Shusterman bringt einen unweigerlich dazu, sich mit Themen wie Moral, Empathie, Gerechtigkeit, Menschlichkeit und dem Sinn des Lebens auseinanderzusetzen, was den Roman nicht nur spannend, sondern auch lehrreich und tiefgründig macht. Die Figuren sind komplex und gleichzeitig sympathisch, und man kann von der ersten Sekunde an mit ihnen mitfiebern. Das einzige, was mich an dem Buch stört, sind die spärlichen Beschreibungen. Man bekommt nur eine grobe Vorstellung davon, wie genau die Welt von “Scythe” eigentlich aussieht und funktioniert. Auch die Umgebung in einzelnen Szenen oder das Aussehen der Figuren wird oft kaum beschrieben – zum Beispiel erfährt man im gesamten ersten Band nicht einmal, wie die beiden Hauptfiguren Citra und Rowan eigentlich aussehen. Aber das sind wirklich nur Kleinigkeiten und ein Stück weit ist es auch Geschmackssache. Der Roman eignet sich perfekt für alle Leser, die sich gerne mit tiefgründigen Themen auseinandersetzen und Lust auf eine erfrischende und einzigartige Zukunftsperspektive haben. Und auch wenn es sich offiziell um einen Jugendroman handelt, kann er dank der schwierigen Themen auch bedenkenlos älteren Lesern empfohlen werden. Ich persönlich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und ich bereue, dass ich es ewig in meinem Bücherregal habe verstauben lassen. Definitiv eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.
ab 9,99 €
Produktbild Scythe - Die Hüter des Todes
5/5
  • M. Arnold
  • Buchhändler/-in

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5/5

Scythe - Die Hüter des Todes

Seit mehr als einem Jahr hat mich kein Buch so abgeholt, wie “Scythe – die Hüter des Todes” von Neal Shusterman. In der Welt dieses Science-Fiction Romans hat die Menschheit die letzte Stufe ihrer Entwicklung erreicht: Tod und Krankheit wurden besiegt und jeder hat Zugriff auf unendliches Wissen. Um das Bevölkerungswachstum in Schach zu halten, wurden die Scythe ins Leben gerufen – eine unabhängige Instanz, die die Aufgabe hat, zu entscheiden, wer leben darf und wer sterben muss. Schon ab der ersten Seite war ich komplett in der Geschichte versunken, in der die Grenzen zwischen Utopie und Dystopie verschwimmen. Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung bleibt die ganze Zeit über erhalten. Shusterman bringt einen unweigerlich dazu, sich mit Themen wie Moral, Empathie, Gerechtigkeit, Menschlichkeit und dem Sinn des Lebens auseinanderzusetzen, was den Roman nicht nur spannend, sondern auch lehrreich und tiefgründig macht. Die Figuren sind komplex und gleichzeitig sympathisch, und man kann von der ersten Sekunde an mit ihnen mitfiebern. Das einzige, was mich an dem Buch stört, sind die spärlichen Beschreibungen. Man bekommt nur eine grobe Vorstellung davon, wie genau die Welt von “Scythe” eigentlich aussieht und funktioniert. Auch die Umgebung in einzelnen Szenen oder das Aussehen der Figuren wird oft kaum beschrieben – zum Beispiel erfährt man im gesamten ersten Band nicht einmal, wie die beiden Hauptfiguren Citra und Rowan eigentlich aussehen. Aber das sind wirklich nur Kleinigkeiten und ein Stück weit ist es auch Geschmackssache. Der Roman eignet sich perfekt für alle Leser, die sich gerne mit tiefgründigen Themen auseinandersetzen und Lust auf eine erfrischende und einzigartige Zukunftsperspektive haben. Und auch wenn es sich offiziell um einen Jugendroman handelt, kann er dank der schwierigen Themen auch bedenkenlos älteren Lesern empfohlen werden. Ich persönlich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und ich bereue, dass ich es ewig in meinem Bücherregal habe verstauben lassen. Definitiv eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

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    5/5

    Scythe - Die Hüter des Todes

    Seit mehr als einem Jahr hat mich kein Buch so abgeholt, wie “Scythe – die Hüter des Todes” von Neal Shusterman. In der Welt dieses Science-Fiction Romans hat die Menschheit die letzte Stufe ihrer Entwicklung erreicht: Tod und Krankheit wurden besiegt und jeder hat Zugriff auf unendliches Wissen. Um das Bevölkerungswachstum in Schach zu halten, wurden die Scythe ins Leben gerufen – eine unabhängige Instanz, die die Aufgabe hat, zu entscheiden, wer leben darf und wer sterben muss. Schon ab der ersten Seite war ich komplett in der Geschichte versunken, in der die Grenzen zwischen Utopie und Dystopie verschwimmen. Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung bleibt die ganze Zeit über erhalten. Shusterman bringt einen unweigerlich dazu, sich mit Themen wie Moral, Empathie, Gerechtigkeit, Menschlichkeit und dem Sinn des Lebens auseinanderzusetzen, was den Roman nicht nur spannend, sondern auch lehrreich und tiefgründig macht. Die Figuren sind komplex und gleichzeitig sympathisch, und man kann von der ersten Sekunde an mit ihnen mitfiebern. Das einzige, was mich an dem Buch stört, sind die spärlichen Beschreibungen. Man bekommt nur eine grobe Vorstellung davon, wie genau die Welt von “Scythe” eigentlich aussieht und funktioniert. Auch die Umgebung in einzelnen Szenen oder das Aussehen der Figuren wird oft kaum beschrieben – zum Beispiel erfährt man im gesamten ersten Band nicht einmal, wie die beiden Hauptfiguren Citra und Rowan eigentlich aussehen. Aber das sind wirklich nur Kleinigkeiten und ein Stück weit ist es auch Geschmackssache. Der Roman eignet sich perfekt für alle Leser, die sich gerne mit tiefgründigen Themen auseinandersetzen und Lust auf eine erfrischende und einzigartige Zukunftsperspektive haben. Und auch wenn es sich offiziell um einen Jugendroman handelt, kann er dank der schwierigen Themen auch bedenkenlos älteren Lesern empfohlen werden. Ich persönlich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und ich bereue, dass ich es ewig in meinem Bücherregal habe verstauben lassen. Definitiv eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

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