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Meine Lieblingsbuchhändler/-innen

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Robin Alahmed Buchhandlung: Thalia Zweibrücken
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Meine letzte Rezension Hellraiser von Clive Barker
Mit dem Buch gelang es Clive Barker eine neue Kulthorrofigur, den Pinhead, zu erschaffen, die sich bis heute hält. Der ganze Horror Roman dreht sich um Sexuelle Begierde und um die Frage welche Grenzen es hierbei gibt und natürlich was passiert, wenn man diese Grenzen ausschöpft. Das Buch ist kurz und sehr bündig geschrieben. Auf die eine Handlung folgt direkt die nächste, so das es schwer fällt das ganze Buch nicht direkt auf einen Schlag fertig zu lesen. Keiner der Charaktere wird man lieben, da sie sehr dreckig und verkorkst sind, was frischen Wind bringt. Gleichzeitig ist das einer der weniger detailierten Horror Romane von Barker, wodurch es Horror Anfängern mit schwachen Nerven eher zu empfehlen ist. Durch die Implementierung von Sexualität bringt Barker etwas neues in die Szene, was es in der Form noch gar nicht gab und zukünftig einen roten Pfaden durch all seine Bücher ziehen wird. Allein für den Kult-Status und der umwerfenden Idee gilt hier; Lesepflicht!
ab 11,90 €
Produktbild Hellraiser
5/5
  • Robin Alahmed
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5/5

Hellraiser

Mit dem Buch gelang es Clive Barker eine neue Kulthorrofigur, den Pinhead, zu erschaffen, die sich bis heute hält. Der ganze Horror Roman dreht sich um Sexuelle Begierde und um die Frage welche Grenzen es hierbei gibt und natürlich was passiert, wenn man diese Grenzen ausschöpft. Das Buch ist kurz und sehr bündig geschrieben. Auf die eine Handlung folgt direkt die nächste, so das es schwer fällt das ganze Buch nicht direkt auf einen Schlag fertig zu lesen. Keiner der Charaktere wird man lieben, da sie sehr dreckig und verkorkst sind, was frischen Wind bringt. Gleichzeitig ist das einer der weniger detailierten Horror Romane von Barker, wodurch es Horror Anfängern mit schwachen Nerven eher zu empfehlen ist. Durch die Implementierung von Sexualität bringt Barker etwas neues in die Szene, was es in der Form noch gar nicht gab und zukünftig einen roten Pfaden durch all seine Bücher ziehen wird. Allein für den Kult-Status und der umwerfenden Idee gilt hier; Lesepflicht!

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Gewebte Welt
    • Robin Alahmed
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    5/5

    Gewebte Welt

    Der Roman erzählt von einem jungen Protagonisten, der eines Tages auf einen magischen Flickenteppich stößt, welche eine ganze Welt beherbergt. Von dem Moment an macht sich der Protagonist auf der Suche nach dieser genannten Welt und trifft dabei auf die zweite Protagonistin der Geschichte, welche unwissentlich ein Teil dieser Welt ist und andere Beweggründe hat. Clive Barker stellt das Volk innerhalb des Teppisches als Volk des Sehers da, welche magische Fähigkeiten besitzen, diese wiederum von Kultur und Familie abhängig ist. So gibt es z.B. Familien die sich in Diebstahl spezialisert haben, andere in Gesang und Tanz. Trotz dieser Überlegenheit gegenüber normalen Sterblichen, wird dieses Volk verfolgt und flieht somit in diese andere Welt, welche sie sich selbst zurecht gewebt haben in einen Teppich. Trotz des Fantasy Aspektes lassen sich viele Parallelen zu unserer Welt ziehen wie z.B. Hexenverfolgung oder der generellen Verfolgung von Randgruppen innerhalb einer Gesellschaft, was viele Szenarien verständlich macht und das Volk der Seher, trotz der Kräfte, nachvollziehbar und menschlich bleiben. Nichtdestotrotz handelt es sich um ein Horror Buch, was heißt, dass es teils sehr ekelhaft und blutig zugeht. Für Horror-Fans sehr zu empfehlen, für welche die sich davor ekeln oder wegschrecken, eher nicht zu empfehlen. Aber man kann hier die gewohnte Barker gore erwarten mitsamt Gedärmen, Nekrophilie, Verwesung etc. . Aufjedenfall ein Must-have für Horror Fans.

  • Produktbild Gormenghast. Band 1
    • Robin Alahmed
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    5/5

    Gormenghast. Band 1

    Mervyn Peake ist ein Meister der Metaphern und wortgewandt wie kein Zweiter. Seine Figuren sind skurill und dennoch lebhaft und genau beschrieben, so dass man immer genau ein Bild vor Augen hat. Im Grunde geht es im ersten Buch um den Hofstaat des kommenden Königs, da der Protagonist der Geschichte, eben erst geboren wurde. Dieser besteht aus einem Haufen von Personifizierten Geisteskrankheiten und wir beobachten wie sich das Königreich, innerhalb kurzer Zeit, drastisch wandelt. Das Buch eröffnet somit Perfekt den Zugang zu den weiteren Bänden, in dem es die Hintergrund Geschichte der verschiedensten Protagonisten erzählt und auch das Namenstragende Schloss rundgang-mäßig beschreibt. Nichtdestotrotz ist es sehr anspruchsvoll geschrieben und gleichzeitig sehr schön zu lesen, da der Autor mit der metaphorischen Ausschmückung regelrecht spielt. Sehr zu empfehlen und eines meiner liebsten Werke, von einem Autoren, der mehr Aufmerksamkeit verdient hat.

  • Produktbild Jonathan Strange & Mr. Norrell
    • Robin Alahmed
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    5/5

    Jonathan Strange & Mr. Norrell

    Elfen leben unter den Menschen und kommen Nachts erst raus, um im Geheimen prunkvolle Bälle zu organisieren, die für Ihresgleichen bestimmt sind. In der Vergangenheit waren Sie der Grund für die magiebegabten Menschen und regierten an Seite von Königen und Großmagiern. Doch diese Zeit ist vorbei und die Magie ist bereits ausgestorben. Bis eines Tages Mr. Norrel auftaucht und im Namen des Staates Englands, Magie im Krieg gegen die Franzosen ausübt. Jonathan Strange bekommt davon Wind und wird kurz danach als Schüler Mr. Norrels eingestellt, da dieser offentsichtlich ebenfalls magiebegabt ist. Dieser möchte aber mehr als das was Mr. Norrel ihn bieten kann und geht so einen Pakt mit den Elfen ein. Besser gesagt mit dem einen Elfen, der als Mächtigster Magier in die Geschichte eingegangen ist. Doch ist der Preis den er dafür zahlen muss nicht eventuell zu hoch? Und warum sind die Elfen überhaupt vertrieben worden? Der Roman gehört für mich zu den besten historischen High-Fantasy Romanen die es gibt. Es ist super geschrieben und wird jeden gefallen der auf Magie steht und etwas Erwachseneres haben will. Magie wird hier als Wissenschaft gehandhabt was es zunehmend interessanter macht, da die Ausführung ebenfalls wissenschaftlich akkurat ist. Auch kommt man so in ein Szenario, bei dem man sich fragt, was wäre wenn Magie in unserer Welt existieren würde. Der Roman ist jedoch sehr dick und es dauert mehrere hundert Seiten bis man in die eigentliche Handlung rein kommt, da viel charakterliches erzählt wird und natürlich die Magie in dieser Welt erklärt werden muss. Außerdem ist es prall gefüllt mit Details zur damaligen Politik in England besonders zu Zeiten des Napoleon Krieges. Auch das Schichten- und Klassensystem wird dabei genauer erläutert. Es ist schon eine Menge arbeit, sich da durch zu arbeiten, aber meiner Meinung nach lohnt es sich auf alle Fälle, weil kein anderer Roman dem gleicht. Außerdem schafft es Susanna Clarke die Figuren einfach und humorvoll rüber zu bringen, was den Lesefluss merklich fördert. Auch die Handlungsabläufe sind trotz der Charakterfülle übersichtlich und abwechslungsreich. Ein muss für all jene, die mal Abseits von den Großen Namen, in der Fantasy Literatur was gutes und außergewöhnliches lesen wollen.

  • Produktbild Das Böse kommt auf leisen Sohlen
    • Robin Alahmed
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    5/5

    Das Böse kommt auf leisen Sohlen

    Wer Ray Bradbury kennt, weiß schon wie metaphorisch seine Erzählweise ist. Er beschreibt die Dinge so detailliert und geht mit den Worten dabei so schön um, dass es kontinuierlich Spaß macht den Roman zu lesen. Es geht um eine Coming-Off-Age Story von Zwei Jungs die unterschiedlicher nicht sein könnten. Im Laufe der Geschichte entsteht ein Dilemma, bei denen es zu Konflikten der Beiden kommt, da jeder seine eigenen Charakter und Herangehensweise hat. Dabei lernen Sie was Sie von Erwachsenen unterscheidet und dass Zusammenarbeit immer die bessere Wahl ist, unabhängig davon ob man im Recht ist oder nicht. Ray Bradbury erzählt eine Schauergeschichte die leicht nachvollziehbar ist und sowohl für Jung, als auch Alt geeignet ist. Ein Illustrierter Mann, dessen Tattoos lebendig werden, die schönste Frau der Welt, eingeschlossen im Eis und ein Karussel, welches einen altern lässt oder gar verjüngert. Hier ist für jede Art der Rummelplatz Fantasie was zu haben, oftmals Dinge die man eventuell sich selbst schon mal vorgestellt hat. Der einzige Kritikpunkt, der besteht bei den Dialogen. Als Leser kann man diese nicht ganz nachvollziehen und wirken schnell unlogisch, da die Charaktere oftmals unvernünftig und grundlos handeln und die Gespräche dabei fragmentiert sind. Offenbar ist dies aber beabsichtigt, um den Mysteriösen Flair aufrechtzuerhalten und den Leser zum grübeln zu bringen. Nichtsdestotrotz ein gelunges Werk und absoluter Klassiker. Allein schon um die Kunst Ray Bradbury mal erlebt zu haben, absolut Empfehlenswert.

  • Produktbild Das Haus
    • Robin Alahmed
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    5/5

    Das Haus

    Dieser Titel mag den Ein oder Anderen durch dessen Komplexität überfordern, aber für die Leseveteranen ein unbedingter must-read. Der Roman besteht aus zwei Büchern die gleichzeitig ablaufen mit jeweils verschiedenen Protagonisten. Desto weiter man mit dem Buch fortschreitet, desto eher stellt man sich der Gefahr, wahnsinnig zu werden. Nicht nur die Handlung wird drastischer, sondern auch das Buch an sich, wird zunehmend schräger und kryptischer. Lasst euch drauf ein, wenn ihr anspruchsvolle Literatur mögt und auf Horror steht. Denn dann wird das ein Fest für die Vorstellungskraft und eine Zerreißprobe für den Verstand.

  • Produktbild Hellraiser
    • Robin Alahmed
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    5/5

    Hellraiser

    Mit dem Buch gelang es Clive Barker eine neue Kulthorrofigur, den Pinhead, zu erschaffen, die sich bis heute hält. Der ganze Horror Roman dreht sich um Sexuelle Begierde und um die Frage welche Grenzen es hierbei gibt und natürlich was passiert, wenn man diese Grenzen ausschöpft. Das Buch ist kurz und sehr bündig geschrieben. Auf die eine Handlung folgt direkt die nächste, so das es schwer fällt das ganze Buch nicht direkt auf einen Schlag fertig zu lesen. Keiner der Charaktere wird man lieben, da sie sehr dreckig und verkorkst sind, was frischen Wind bringt. Gleichzeitig ist das einer der weniger detailierten Horror Romane von Barker, wodurch es Horror Anfängern mit schwachen Nerven eher zu empfehlen ist. Durch die Implementierung von Sexualität bringt Barker etwas neues in die Szene, was es in der Form noch gar nicht gab und zukünftig einen roten Pfaden durch all seine Bücher ziehen wird. Allein für den Kult-Status und der umwerfenden Idee gilt hier; Lesepflicht!

  • Produktbild Das Alphabet der Puppen
    • Robin Alahmed
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    5/5

    Das Alphabet der Puppen

    Diese Ansammlung an Kurzgeschichten von Camilla Grudova beinhaltet Erzählungen von Frauen innerhalb einer dystopischen Welt. Die Geschichten sind voneinander unabhängig und behandeln ein bestimmtes, feministisches Kernthema, verpackt in einer sehr düsteren und krankhaften Verpackung. Dies bringt frischen Wind in die sonst monotone Frauenliteratur, die mit dem Finger auf den bösen, bösen Mann zeigen. Auch hier sind die selben Themen vorhanden, wie z.B. Schwangerschaftsabbruch, Vergewaltigung, Oberflächlichkeiten und Rollenbilder. Diese werden jedoch in Horror-Kurzgeschichten umgewandelt und sind teilweise so obskur und erschreckend, da man die Handlungsabläufe überhaupt nicht kommen sieht und kein Blatt vor dem Mund genommen wird. Es ist wie als würde man aus einem Albtraum aufwachen und erschrocken hochschrecken und dann doch erleichtert darüber sein, dass alles nur ein Traum war. So ähnlich ist es auch hier. Die Geschichten machen einem richtig Angst, aber regen einen immer im Nachhinein zum denken an. Der Leser muss selber die Pointe aus den jeweiligen Geschichten herausfinden, was bei den erzählten, scheinbaren Banalitäten und den Überladungen manchmal schwierig sein kann. Auch wenn diese Geschichten fiktiv sind, sollte man sich bewusst sein, dass es Frauen in Drittweltländern gibt, die ein solches oder ähnliches Schicksal teilen, wie die Figuren in den Storys. Dieses Werk ist ein makelloses Beispiel dafür, dass auch politische Frauenliteratur einen Platz in der Horror-Szene hat, die ansonsten von Männern dominiert ist.

  • Produktbild Eiswelt
    • Robin Alahmed
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    5/5

    Eiswelt

    Die Winter sind so lang und kalt wie noch nie. In dieser Welt sind Temperaturen unter -40 grad normal. Charlie, der Protagonist der Geschichte, entscheidet sich dazu, dem Winterkonsul beizutreten. Dies sind Freiwillige, überwiegend ärmere Leute, die sich ein bestimmtes Medikament zum Winterschlaf nicht leisten können und so wenigstens nach ihrem Dienst Zugang zu diesem bekommt, sofern man natürlich überlebt. Das sind jedenfalls die Beweggründe von Charlie, der sich das ganze viel leichter vorgestellt hat, als er dachte. Ich finde den Roman großartig, es erzählt von einer Zukunftsversion, in der sich die Menschen den Winter zum Feind gemacht haben und gelernt haben dementsprechend Einrichtungen, Gesetze und Traditionen anzueignen, die dagegen ankämpfen. Darüber hinaus verfolgen wir Korruption von Großkonzernen, Nachtwandler, die durch den Nebeneffekt des Winterschlafes zu Zombies geworden sind und natürlich auch viele andere Kreaturen und Menschen die im Schnee auf einen Lauern und nichts Gutes im Sinne haben. Klare Empfehlung für Fans die ein prä-apokalyptisches Wintersettings mit Verstand suchen.

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