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Antje Bergt Buchhandlung: Thalia Berlin – Tauentzienstraße
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Meine letzte Rezension Die verborgenen Bilder von Maja Ilisch
Frieke hat es nicht leicht - ihre Eltern trennen sich, sie zieht mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in eine neue Wohnung, der Vater hat sich als schwul geoutet und zieht mit seinem Freund zusammen. Frieke fällt es schwer, die neue Lebenssituation zu akzeptieren und zudem hat sie sich noch mit ihrer besten Freundin auseinandergelebt und fühlt sich einsam und unverstanden. In der neuen Wohnung finden sie unter den alten Tapeten alte Bleistiftzeichnungen, die Frieke sofort in ihren Bann ziehen. Sie will herausfinden, wer sie gemalt hat und warum. Die Bilder ziehen sie nicht nur magisch an, sondern auch in die Vergangenheit, in der sie die Zeichnerin kennenlernt, ein Mädchen in ihrem Alter. Die beiden freunden sich an und bald verbringt Frieke mehr Zeit im Jahr 1928, als in ihrer Gegenwart. Doch es ist die Zeit des aufkommenden Nationalsozialismus und Frieke muss sich bald entscheiden, wie sie mit ihrem Wissen und Gewissen umgeht... Spannend bis zum Schluss, dabei aber einfühlsam und lebensnah. Das Buch bricht eine Lanze für Toleranz und Verständnis und stellt die große Frage, was wir aus der Vergangenheit lernen können und wie wir dies in unsere Lebensrealität integrieren können. An manchen Stellen sehr plakativ, aber nie unangenehm. Super Ende, vielleicht gibt es eine Fortsetzung...?
ab 10,99 €
Produktbild Die verborgenen Bilder
4/5
  • Antje Bergt
  • Buchhändler/-in

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4/5

Die verborgenen Bilder

Frieke hat es nicht leicht - ihre Eltern trennen sich, sie zieht mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in eine neue Wohnung, der Vater hat sich als schwul geoutet und zieht mit seinem Freund zusammen. Frieke fällt es schwer, die neue Lebenssituation zu akzeptieren und zudem hat sie sich noch mit ihrer besten Freundin auseinandergelebt und fühlt sich einsam und unverstanden. In der neuen Wohnung finden sie unter den alten Tapeten alte Bleistiftzeichnungen, die Frieke sofort in ihren Bann ziehen. Sie will herausfinden, wer sie gemalt hat und warum. Die Bilder ziehen sie nicht nur magisch an, sondern auch in die Vergangenheit, in der sie die Zeichnerin kennenlernt, ein Mädchen in ihrem Alter. Die beiden freunden sich an und bald verbringt Frieke mehr Zeit im Jahr 1928, als in ihrer Gegenwart. Doch es ist die Zeit des aufkommenden Nationalsozialismus und Frieke muss sich bald entscheiden, wie sie mit ihrem Wissen und Gewissen umgeht... Spannend bis zum Schluss, dabei aber einfühlsam und lebensnah. Das Buch bricht eine Lanze für Toleranz und Verständnis und stellt die große Frage, was wir aus der Vergangenheit lernen können und wie wir dies in unsere Lebensrealität integrieren können. An manchen Stellen sehr plakativ, aber nie unangenehm. Super Ende, vielleicht gibt es eine Fortsetzung...?

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