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Annika Richter Buchhandlung: Thalia Regensburg – Donau-Einkaufszentrum
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Meine letzte Rezension Alpha-Boys von Aurel Mertz
Satirisch, übertrieben - und dabei durchaus selbstreflektiert. Aurel Mertz nimmt uns mit auf seine mentale sowie physische Reise durch die Menosphere. Er stellt Fragen zur toxischen Männlichkeit, will wissen, warum es vielen Männern oft so schwerfällt, "weiche” Gefühle zuzulassen, und zeigt auf, dass nicht nur Frauen negativ vom Patriarchat beeinflusst werden. Obwohl Mertz oftmals eher einen scherzenden Tonfall, Sarkasmus und übertriebene Darstellungen der Realität als Stilmittel anwendet, haben seine Worte einen wahren und ernsten Unterton, der deutlich aufzeigt, wie gut er in der Lage ist, die Männer in seinem Umfeld und auch sein eigenes Verhalten zu reflektieren. Besonders die Frauen in seinem Leben und ihre Prägung auf seine eigene Weltansicht bringt er immer wieder auf authentische Weise ins Gespräch. Kurz: Aurel Mertz ist ein Buch gelungen, das den Kern von Männlichkeit von allen Seiten betrachtet und ihn ehrlich kritisiert – sowohl positiv als auch negativ.
ab 20,00 €
Produktbild Alpha-Boys
5/5
  • Annika Richter
  • Buchhändler/-in

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5/5

Alpha-Boys

Satirisch, übertrieben - und dabei durchaus selbstreflektiert. Aurel Mertz nimmt uns mit auf seine mentale sowie physische Reise durch die Menosphere. Er stellt Fragen zur toxischen Männlichkeit, will wissen, warum es vielen Männern oft so schwerfällt, "weiche” Gefühle zuzulassen, und zeigt auf, dass nicht nur Frauen negativ vom Patriarchat beeinflusst werden. Obwohl Mertz oftmals eher einen scherzenden Tonfall, Sarkasmus und übertriebene Darstellungen der Realität als Stilmittel anwendet, haben seine Worte einen wahren und ernsten Unterton, der deutlich aufzeigt, wie gut er in der Lage ist, die Männer in seinem Umfeld und auch sein eigenes Verhalten zu reflektieren. Besonders die Frauen in seinem Leben und ihre Prägung auf seine eigene Weltansicht bringt er immer wieder auf authentische Weise ins Gespräch. Kurz: Aurel Mertz ist ein Buch gelungen, das den Kern von Männlichkeit von allen Seiten betrachtet und ihn ehrlich kritisiert – sowohl positiv als auch negativ.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild All your pretty lies. Glaubst du deinen Lügen?
    • Annika Richter
    • Buchhändler/-in

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    5/5

    All your pretty lies. Glaubst du deinen Lügen?

    Wow! Das ist das Allererste, das ich dazu schreiben muss – was für ein absolut geniales Buch, ich bin komplett verliebt! So eine unglaublich gute Mischung aus Murder-Mystery, sarkastischem Humor und dennoch tiefgehender Emotionalität habe ich wirklich schon lange nicht mehr gelesen. Lucy erinnert sich nicht, was genau in der Nacht vor fünf Jahren geschah – nur, dass ihre beste Freundin Savvy damals ums Leben gekommen ist und sie seitdem die Hauptverdächtige ist. Jeder in ihrer Heimatstadt glaubt zu wissen, dass Lucy die Schuldige ist, auch wenn es ihr nie nachgewiesen werden konnte. Die Geburtstagseinladung ihrer (wahnsinnig wundervollen) Großmutter zwingt sie mehr oder weniger für mehrere Wochen zurück nach Hause, wo sie sich nicht nur den Schatten der Vergangenheit, sondern auch dem arroganten Podcaster Ben stellen muss, der es sich wohl in den Kopf gesetzt hat, endlich den Cold-Case um Savvy und Lucy zu knacken. Ich habe Lucy trotz (oder vielleicht auch gerade wegen) all ihrer Ecken und Kanten extrem schnell ins Herz geschlossen, und mir die ganze Zeit nichts sehnlicher gewünscht, als mit ihr zusammen endlich die Wahrheit aufzudecken. Ihr unangebrachter Sarkasmus und die zynischen Bemerkungen in den unpassendsten Momenten waren wahnsinnig unterhaltsam und haben nur noch mehr Sympathiepunkte gebracht. Meine Lieblingsszene wird auf ewig die chaotische Geburtstagsfeier bleiben – direkt gefolgt von all den Momenten, in denen Lucy sich gegen die spießige Unfairness ihrer Mitmenschen wehrt. Ich musste immer wieder abwechselnd lachen und entsetzt nach Luft schnappen. Das Pacing der Handlung ist auch absolut gut gelungen, sodass man in einer sehr passenden Dosis langsam der Wahrheit näherkommt. Das große Finale war überaus zufriedenstellend, und ich habe das Buch in höchster Begeisterung beendet. Riesige Leseempfehlung!

    • All your pretty lies. Glaubst du deinen Lügen?
    • Amy Tintera
    • ab 16,00 €
  • Produktbild The Stranger Times
    • Annika Richter
    • Buchhändler/-in

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    5/5

    The Stranger Times

    Nachdem sie (eigenen Angaben zufolge versehentlich) das Haus ihres fremdgehenden Ex-Mannes in Brand gesteckt hat, ist Hannah - die noch nie in ihrem Leben richtig gearbeitet hat - verzweifelt auf der Suche nach einem Job, um sich und der Welt zu beweisen, dass sie sich auch ohne dem Geld ihres Exes über Wasser halten kann. Diese Verzweiflung führt sie geradewegs in das Chaos der „Stranger Times“, einer Zeitung mit Sitz in einer ehemaligen Kirche, die sich darauf spezialisiert hat, die unerklärlichsten und sinnfreiesten Geschichten zu drucken, die man sich nur ausdenken kann. Neben ihren neuen Kollegen, wie der herzensguten Grace oder dem überdramatischen Reggie, muss Hannah sich vor ihrem dauerhaft alkoholisiertem Chef Mr. Banecroft behaupten, der genauso unterhaltsam wie unausstehlich ist. Sie lebt sich jedoch überraschend schnell ein und meistert die anstehenden Aufgaben einer stellvertretenden Chefredakteurin besser, als sie es sich selbst zugetraut hätte. Gerade, als alles mehr oder weniger gut zu laufen scheint, wird ein junger Mitarbeiter der „Stranger Times“ tot am Fuße eines Hochhauses aufgefunden. Neben dem Schock darüber zeigen die letzten Bilder seiner Kamera aber auch noch ein Wesen, das es eigentlich gar nicht geben kann, und Hannah wird langsam klar, dass zumindest nicht alle Geschichten, die die „Stranger Times“ veröffentlicht, nur reine Hirngespinste sind. Ich liebe diese durchgeknallte Fantasy-Reihe von McDonnell einfach abgöttisch, und “The Stranger Times” ist der perfekte Auftakt für alle, die eine gute Mischung aus schwarzem Humor, übernatürlichen Handlungen und der passenden Prise Emotionen genauso sehr zu schätzen wissen, wie ich es tue!

  • Produktbild Our Last Resort - Teilst du dein Zimmer mit einem Mörder?
    • Annika Richter
    • Buchhändler/-in

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    5/5

    Our Last Resort - Teilst du dein Zimmer mit einem Mörder?

    Die Geschwister Frida und Gabriel haben schwere Jahre hinter sich: geboren und aufgewachsen in einer Sekte, mit 18 Jahren endlich die Flucht aus ebenjener, Obdachlosigkeit, Depression, der Aufbau einer gänzlich neuen Existenz von Grund auf... und als es endlich wie ein lohnenswertes Leben scheint, stirbt Gabriels Frau bei einem Unfall, er gilt jahrelang als öffentlicher Hauptverdächtiger ihres potenziellen Mordes, und die Geschwister verlieren in dieser dunklen Zeit immer mehr den Kontakt zueinander. Jahre später treffen sich Gabriel und Frida nach einer langen Funkstille in einem Luxusresort in der Hoffnung wieder, sich einander endlich wieder anzunähern. Doch dann beobachtet Frida eines Nachts den Streit zwischen einem dort ebenfalls untergekommenen Ehepaar – und am nächsten Morgen wird die Leiche der jungen Frau gefunden. Als Frida schließlich noch mitbekommt, dass ihr Bruder die Polizei darüber anlügt, wo er in der Mordnacht war, fängt sie selbst an, Nachforschungen zu betreiben. Gabriel kann nicht der Mörder sein... und doch scheinen alle Bewohner des Hotels davon überzeugt zu sein, dass sich die Geschichte von vor so vielen Lahren wiederholt. “Our Last Resort” hat mich in vielerlei Hinsicht positiv überrascht - vieles, was im Buch passiert ist, war aus dem Klappentext nicht im Entferntesten herauszulesen, hat der Geschichte jedoch eine Menge mehr an Vielschichtigkeit verpasst. Die Einblenden der Zeit, die Frida und Gabriel in der Sekte aufgewachsen sind (noch bevor sie diese als solche benennen konnten), sowie endlich die Flucht daraus, waren überaus spannend. Genau wie die parallel-laufende ständige Frage, wer denn nun wirklich wen getötet hat, sodass man als Leser permanent am Miträtseln war. Und dann der Plottwist gegen Ende, wow!

    • Our Last Resort - Teilst du dein Zimmer mit einem Mörder?
    • Clémence Michallon
    • ab 15,99 €

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