Meine letzte RezensionFriedrich (Spiel)von Richard Sivél
Jeder der drei bis vier Spieler übernimmt im Spiel maximal zwei der am Siebenjährigen Krieg beteiligten Fraktionen: Preußen, Hannover, Russland, Schweden, Österreich, die Reichsarmee oder Frankreich.
Jeder Spieler verfügt über eigene Siegbedingungen und muss versuchen, diese zu erfüllen.
Jede Nation besitzt zu Beginn des Spiels eine genau festgelegte Anzahl an Armeen. Diese werden jedoch nicht auf dem Spielbrett dargestellt, sondern den Generälen verdeckt zugeordnet. Außerdem verfügt jede Nation über eine festgelegte Anzahl an Karten.
Im Spiel versuchen die Teilnehmer, gegnerische Orte zu erobern oder eigene zu verteidigen. Dabei muss selbstverständlich auch die Versorgung der Truppen sichergestellt werden.
Die größte Besonderheit des Spiels findet sich auf dem Spielplan: Unabhängig von den historischen Grenzverläufen hat der Autor ein Netz aus rechteckigen Feldern über die Landkarte gelegt. Jedem dieser Felder ist eine Kartenfarbe – Pik, Herz, Karo oder Kreuz – zugeordnet. Treffen nach der Bewegung gegnerische Truppen aufeinander, kommt es zum Kampf. Dabei dürfen Karten in der Farbe des Bereichs ausgespielt werden, in dem sich der eigene General mit seinen Truppen befindet.
Da sowohl die Truppenstärke als auch die Handkarten geheim sind, entwickeln sich spannende und oft überraschende Gefechte. Die Spieler müssen ständig abwägen, ob sie weiterkämpfen oder doch lieber rechtzeitig den Rückzug antreten.
Zusätzliche Abwechslung bringen Schicksalskarten, die zu Beginn jeder Runde gezogen werden und kleinere oder größere Überraschungen bereithalten. Dadurch verläuft jede Partie anders.