Die Leiden des jungen Werther

Ein Roman in Briefen

Johann Wolfgang Goethe

(37)
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Beschreibung

Anfang Februar 1774 begann Goethe mit der Niederschrift des "Werther". Bereits im April schloss er die Arbeit daran ab und schrieb darüber am 26. April 1774 an Lavater: "Du wirst großen Teil nehmen an den Leiden des lieben Jungen, den ich darstelle. Wir gingen nebeneinander an die sechs Jahre, ohne uns zu nähern. Und nun hab' ich seiner Geschichte meine Empfindungen geliehen, und so macht's ein wunderbares Ganzes."

Wie bahnbrechend Goethes Roman zu seiner Zeit war, wird uns beim Lesen von "Die Leiden des jungen Werther" kaum bewusst. Hier werden "lebendige Bilder aus dem bürgerlichen Leben mit der Geschichte einer Seele verbunden" (E. Trunz), das ist gegenüber den vorangegangenen Briefromanen (Rousseau) neu. Zudem haben wir es hier nur mit einem Briefschreiber zu tun. Durch "Werther"" ist der neuzeitliche deutsche Roman eigentlich erst geschaffen.
Der Anhang enthält ein Nachwort zum " Werther" sowie eine Reihe Briefe, die sich mit dem Werk befassen. Außerdem werden Leitfragen zur Auseinandersetzung mit dem Roman gestellt, dazu Erläuterungen für den Schüler gegeben.

Produktdetails

ISBN 978-3-87291-114-8
Verkaufsrang 508
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.01.2019
Verlag Hamburger Lesehefte
Seitenzahl 120
Maße (L) 20/12,9/0,7 cm
Gewicht 102 g
Sprache Deutsch

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
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Ein Paukenschlag
von einer Kundin/einem Kunden am 12.02.2021

Der Werther ist wohl der Stürmer und Drängen schlechthin. Hoffnungslos verliebt lässt er sich von seinen Gefühlen übermannen und stellt diese in seinen Briefen ungeschminkt dar. Sein streben aus den gesellschaftlichen Konventionen hinzu absoluter Individualität, sowie die Thematisierung von Depressionen und Suizid sind seiner Ze... Der Werther ist wohl der Stürmer und Drängen schlechthin. Hoffnungslos verliebt lässt er sich von seinen Gefühlen übermannen und stellt diese in seinen Briefen ungeschminkt dar. Sein streben aus den gesellschaftlichen Konventionen hinzu absoluter Individualität, sowie die Thematisierung von Depressionen und Suizid sind seiner Zeit voraus und lösten einen wahren Werther Kult aus. Die Leiden des jungen Werther ist nicht nur Goethes wichtigstes Werk, sondern auch ein absoluter Meilenstein in der Literatur. Hiermit wurde ein Grundstein gelegt für die Literatur wie wir sie heute kennen.

Muss man gelesen haben
von einer Kundin/einem Kunden aus Falkenstein am 10.10.2020

Wahrscheinlich der deutsche Roman schlechthin bzw. die Initialzündung der deutschen Romane! Die Entwicklung vom jungen Werther in diesem Buch ist greifbar, man sieht diesen Mann auch seine Verzweiflung an. Die starke religiöse Note mag aus heutiger Sicht etwas seltsam wirken, doch zu dieser Zeit war es so, und ohne diese gäbe... Wahrscheinlich der deutsche Roman schlechthin bzw. die Initialzündung der deutschen Romane! Die Entwicklung vom jungen Werther in diesem Buch ist greifbar, man sieht diesen Mann auch seine Verzweiflung an. Die starke religiöse Note mag aus heutiger Sicht etwas seltsam wirken, doch zu dieser Zeit war es so, und ohne diese gäbe es vermutlich keinen Werther! Sehr interessant ist übrigens auch der Anhang, der die Auswirkung auf seine Zeit bei Erscheinen aufzeigt, sowie die Grundlage, die Goethe verwendet hatte. Der Stern Abzug betrifft diese Taschenbuch Ausgabe, kleine Schrift und geringer Zeilenabstand sind teilweise echt schwierig zu lesen.

Ein stürmisches Herz
von einer Kundin/einem Kunden am 23.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Frühwerk aus Goethes Feder lässt sich besonders mit Augenmerk auf den sozialgeschichtlichen bzw. biographischen Hintergrund des Autors sehr gut lesen - die schöne, präzise Sprache ist dabei natürlich auch kaum zu übersehen. Wer den Werther als fröhliche Freizeitlektüre zur Hand nimmt sollte sich jedoch darauf einstellen, ... Dieses Frühwerk aus Goethes Feder lässt sich besonders mit Augenmerk auf den sozialgeschichtlichen bzw. biographischen Hintergrund des Autors sehr gut lesen - die schöne, präzise Sprache ist dabei natürlich auch kaum zu übersehen. Wer den Werther als fröhliche Freizeitlektüre zur Hand nimmt sollte sich jedoch darauf einstellen, dass die Hauptfigur nicht gerade "leicht zu handhaben" ist.


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