Produktbild: Englische Literaturgeschichte

Englische Literaturgeschichte

1

29,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

ISBN

978-3-476-02035-2

Auflage

4. erweiterte Auflage

Erscheinungsdatum

2004

Unterrichtsfächer

Englisch

Einband

Gebundene Ausgabe

Herausgeber

Hans Ulrich Seeber + weitere

Verlag

Metzler

Seitenzahl

530

Maße (L/B/H)

25/18,1/3,5 cm

Gewicht

1111 g

Sprache

Deutsch

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ISBN

978-3-476-02035-2

Auflage

4. erweiterte Auflage

Erscheinungsdatum

2004

Unterrichtsfächer

Englisch

Einband

Gebundene Ausgabe

Herausgeber

Verlag

Metzler

Seitenzahl

530

Maße (L/B/H)

25/18,1/3,5 cm

Gewicht

1111 g

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Deutsch

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Die englische Literatur hat…

MaWiOr aus Halle am 27.12.2010

Bewertungsnummer: 2702650

Bewertet: Schulbuch (Gebundene Ausgabe)

Die englische Literatur hat vom 5. Jahrhundert an bis in unsere Gegenwart eine vielgestaltige Entwicklung durchgemacht. Da ist es schwierig, diese beeindruckende Fülle und Farbigkeit in einem Band darzustellen. Der „Englischen Literaturgeschichte“ aus dem Verlag J.B. Metzler ist dieses Unterfangen auf erstaunliche Weise gelungen, sodass von ihr bereits die vierte, erweiterte Auflage vorliegt. Nach der ersten Auflage von 1991 ergab sich nun die Notwendigkeit, insbesonders Teile über die Gegenwartsliteratur zu aktualisieren. Der Herausgeber und Autor Hans Ulrich Seeber sowie die anderen renommierten Autoren (Stephan Kohl, Eberhard Kreutzer, Annegret Maack, Manfred Pfister, Johann N. Schmidt und Hubert Zapf) haben selbstverständlich auch ihre früheren Beiträge überprüft, korrigiert und ergänzt. Das Autorenteam hat die wechselvolle Geschichte der englischen Literatur in acht Kapitel untergliedert. Dabei geht das Buch jedoch über eine herkömmliche Literaturgeschichte hinaus und betrachtet immer wieder die historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen der britischen Inseln oder setzt einzelne Dichter und Schriftsteller zueinander in Bezug. Den Auftakt macht natürlich die altenglische Literatur (5. bis 11. Jahrhundert), die von der angelsächsischen Herrschaft bestimmt wurde. Nach dem Abzug der römischen Legionen hatte die Eroberung der britischen Inseln durch die Angelsachsen begonnen, so dass die germanische Literatur noch vorherrschend war. Die mittelenglische Periode setzte mit der Eroberung der Britischen Inseln durch die Normannen ein. Sie brachten aus Frankreich neue Stoffe und Formen mit. London wurde nun zum literarischen Mittelpunkt Englands. Mit dem Aufkommen des Bürgertums erlebte England den Beginn der Neuzeit und seine „klassische Literaturepoche“, die Literatur der Renaissance. Die englische Nationalliteratur dieser Zeit (Christopher Marlowe, William Shakespeare und Ben Jonson) war ein Ergebnis dieser großen gesellschaftlichen Umwälzungen und ein Höhepunkt der europäischen Literatur überhaupt. Das 17. und 18. Jahrhundert brachte die Literatur der bürgerlichen Revolution und der Aufklärung hervor, während die Literatur des 19. Jahrhunderts zunächst von Romantik und dann vom kritischen Realismus geprägt war. Mit der beginnenden Krise des Liberalismus um 1880 begann auch in der englischen Literatur die Suche nach neuen Wegen, es war die Zeit der Vormoderne und Moderne. Diese Strömungen bestimmten die englische Literatur bis zum Zweiten Weltkrieg. Nach 1945 war Großbritannien, vor allem durch den Verlust seines Kolonialreiches, auf der Suche nach einer neuen Rolle, was sich auch in der Nachkriegsliteratur widerspiegelte. So entwickelte sich eine differenzierte Sicht auf Individuum und Gesellschaft. Ein abschließendes Kapitel beleuchtet ausführlich die weltweite Auffächerung englischsprachiger Literatur in der nachkolonialen Zeit (u.a. in der Karibik, in Afrika und in Indien). Hier wird auf die vielfältigen Wechselwirkungen der Commonwealth-Literatur mit der literarischen Kultur der Insel eingegangen. Über 200 Schwarz-Weiß-Abbildungen, eine umfangreiche Bibliografie, die ein weiteres Vertiefen in die Materie ermöglicht, sowie Namens- und Titelregister machen diesen Band zu einem tiefgründigen und unentbehrlichen Nachschlagewerk für Studenten und Literaturfreunde. Manfred Orlick

Die englische Literatur hat…

MaWiOr aus Halle am 27.12.2010
Bewertungsnummer: 2702650
Bewertet: Schulbuch (Gebundene Ausgabe)

Die englische Literatur hat vom 5. Jahrhundert an bis in unsere Gegenwart eine vielgestaltige Entwicklung durchgemacht. Da ist es schwierig, diese beeindruckende Fülle und Farbigkeit in einem Band darzustellen. Der „Englischen Literaturgeschichte“ aus dem Verlag J.B. Metzler ist dieses Unterfangen auf erstaunliche Weise gelungen, sodass von ihr bereits die vierte, erweiterte Auflage vorliegt. Nach der ersten Auflage von 1991 ergab sich nun die Notwendigkeit, insbesonders Teile über die Gegenwartsliteratur zu aktualisieren. Der Herausgeber und Autor Hans Ulrich Seeber sowie die anderen renommierten Autoren (Stephan Kohl, Eberhard Kreutzer, Annegret Maack, Manfred Pfister, Johann N. Schmidt und Hubert Zapf) haben selbstverständlich auch ihre früheren Beiträge überprüft, korrigiert und ergänzt. Das Autorenteam hat die wechselvolle Geschichte der englischen Literatur in acht Kapitel untergliedert. Dabei geht das Buch jedoch über eine herkömmliche Literaturgeschichte hinaus und betrachtet immer wieder die historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen der britischen Inseln oder setzt einzelne Dichter und Schriftsteller zueinander in Bezug. Den Auftakt macht natürlich die altenglische Literatur (5. bis 11. Jahrhundert), die von der angelsächsischen Herrschaft bestimmt wurde. Nach dem Abzug der römischen Legionen hatte die Eroberung der britischen Inseln durch die Angelsachsen begonnen, so dass die germanische Literatur noch vorherrschend war. Die mittelenglische Periode setzte mit der Eroberung der Britischen Inseln durch die Normannen ein. Sie brachten aus Frankreich neue Stoffe und Formen mit. London wurde nun zum literarischen Mittelpunkt Englands. Mit dem Aufkommen des Bürgertums erlebte England den Beginn der Neuzeit und seine „klassische Literaturepoche“, die Literatur der Renaissance. Die englische Nationalliteratur dieser Zeit (Christopher Marlowe, William Shakespeare und Ben Jonson) war ein Ergebnis dieser großen gesellschaftlichen Umwälzungen und ein Höhepunkt der europäischen Literatur überhaupt. Das 17. und 18. Jahrhundert brachte die Literatur der bürgerlichen Revolution und der Aufklärung hervor, während die Literatur des 19. Jahrhunderts zunächst von Romantik und dann vom kritischen Realismus geprägt war. Mit der beginnenden Krise des Liberalismus um 1880 begann auch in der englischen Literatur die Suche nach neuen Wegen, es war die Zeit der Vormoderne und Moderne. Diese Strömungen bestimmten die englische Literatur bis zum Zweiten Weltkrieg. Nach 1945 war Großbritannien, vor allem durch den Verlust seines Kolonialreiches, auf der Suche nach einer neuen Rolle, was sich auch in der Nachkriegsliteratur widerspiegelte. So entwickelte sich eine differenzierte Sicht auf Individuum und Gesellschaft. Ein abschließendes Kapitel beleuchtet ausführlich die weltweite Auffächerung englischsprachiger Literatur in der nachkolonialen Zeit (u.a. in der Karibik, in Afrika und in Indien). Hier wird auf die vielfältigen Wechselwirkungen der Commonwealth-Literatur mit der literarischen Kultur der Insel eingegangen. Über 200 Schwarz-Weiß-Abbildungen, eine umfangreiche Bibliografie, die ein weiteres Vertiefen in die Materie ermöglicht, sowie Namens- und Titelregister machen diesen Band zu einem tiefgründigen und unentbehrlichen Nachschlagewerk für Studenten und Literaturfreunde. Manfred Orlick

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von Hans U. Seeber

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    Grundlagenwerk für Schule und Studium - Faktenfundus und Leseabenteuer - Neu: die gegenwärtigen Strömungen