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Huss

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Huss

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inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


Produktdetails

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

375 Media GmbH

Sprache

Deutsch

Komponiert von

Huss

Erscheinungsdatum

16.06.2006

EAN

9783898983525

Produktdetails

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

375 Media GmbH

Sprache

Deutsch

Komponiert von

Huss

Erscheinungsdatum

16.06.2006

EAN

9783898983525

Herstelleradresse

MFP Tonträger
Carl-Miele-Straße 22
33442 Herzebrock-Clarholz
DE

Email: info@mfp.de

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Skurrile Alltagslieder voll witziger Melancholie

Uli Geißler aus Fürth am 11.03.2021

Bewertungsnummer: 548873

Bewertet: Musik (CD)

In stimmiger Gelassenheit, bisweilen auch rockiger Ruhe erzählt Huss als Texter und überwiegend Gitarrensound und Rhythmus- und Soundmaschinen nutzender Musiker kleine Geschichten, die man irgendwie zu kennen glaubt und doch sind sie fremd, komisch, traurig, bitter, oder auch mal lustig. Ganz entfernt werden stimmliche Erinnerungen an Achim Reichel wach. Irgendwie ist man zum Nachdenken gezwungen, wenngleich die oftmals beliebig scheinenden Themen und Inhalte der Songs willkürlich scheinen. Da klappt einem schon mal der Kinnladen herunter, wenn man von faulenden Zähnen im Alter, dicken Menschen, verliebten Brüdern oder schwindender kultureller Partizipation erfährt: „Was uns bleibt ist Sex“. Thema sind auch die verbreiteten Erfahrungen unserer Zeit, die Tristess der Arbeitslosigkeit in ihrer traurigen Perspektivlosigkeit. Und es gibt auch die täglichen Banalitäten, die Huss beschreibt wie „Ich bin so“ oder „Du kauftest Äpfel“, deren Bedeutung für die Zuhörenden letztlich doch offen bleibt. Dann erfährt man auch etwas vom nackten Mann, dessen Fähigkeiten zwar kaum sinnvoll erkennbar sind, das Lied jedoch durch den spielerischen Sprachwitz seine Qualität findet. „Wenn der Mond scheint“ kann man sich dem zart fließenden Lauf des Liedes mit der eigenen Sehnsucht oder Traurikeit anvertrauen. So zeichnet sich die Zusammenstellung des Künstlers als leises Kulturstückchen für all diejenigen aus, die sich zurücklehnen wollen, um Träume und die so oft verdrängten Nebensächlichkeiten und Gedanken wie weiße Schäfchenwolken an sich vorbeiziehen zu lassen. Fehlt nur noch der Grashalm im Mundwinkel und der Duft der blühenden Wiese unter sich. © 9/2006, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

Skurrile Alltagslieder voll witziger Melancholie

Uli Geißler aus Fürth am 11.03.2021
Bewertungsnummer: 548873
Bewertet: Musik (CD)

In stimmiger Gelassenheit, bisweilen auch rockiger Ruhe erzählt Huss als Texter und überwiegend Gitarrensound und Rhythmus- und Soundmaschinen nutzender Musiker kleine Geschichten, die man irgendwie zu kennen glaubt und doch sind sie fremd, komisch, traurig, bitter, oder auch mal lustig. Ganz entfernt werden stimmliche Erinnerungen an Achim Reichel wach. Irgendwie ist man zum Nachdenken gezwungen, wenngleich die oftmals beliebig scheinenden Themen und Inhalte der Songs willkürlich scheinen. Da klappt einem schon mal der Kinnladen herunter, wenn man von faulenden Zähnen im Alter, dicken Menschen, verliebten Brüdern oder schwindender kultureller Partizipation erfährt: „Was uns bleibt ist Sex“. Thema sind auch die verbreiteten Erfahrungen unserer Zeit, die Tristess der Arbeitslosigkeit in ihrer traurigen Perspektivlosigkeit. Und es gibt auch die täglichen Banalitäten, die Huss beschreibt wie „Ich bin so“ oder „Du kauftest Äpfel“, deren Bedeutung für die Zuhörenden letztlich doch offen bleibt. Dann erfährt man auch etwas vom nackten Mann, dessen Fähigkeiten zwar kaum sinnvoll erkennbar sind, das Lied jedoch durch den spielerischen Sprachwitz seine Qualität findet. „Wenn der Mond scheint“ kann man sich dem zart fließenden Lauf des Liedes mit der eigenen Sehnsucht oder Traurikeit anvertrauen. So zeichnet sich die Zusammenstellung des Künstlers als leises Kulturstückchen für all diejenigen aus, die sich zurücklehnen wollen, um Träume und die so oft verdrängten Nebensächlichkeiten und Gedanken wie weiße Schäfchenwolken an sich vorbeiziehen zu lassen. Fehlt nur noch der Grashalm im Mundwinkel und der Duft der blühenden Wiese unter sich. © 9/2006, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

Skurrile Alltagslieder voll witziger Melancholie

Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 14.01.2021

Bewertungsnummer: 548874

Bewertet: Musik (CD)

In stimmiger Gelassenheit, bisweilen auch rockiger Ruhe erzählt Huss als Texter und überwiegend Gitarrensound und Rhythmus- und Soundmaschinen nutzender Musiker kleine Geschichten, die man irgendwie zu kennen glaubt und doch sind sie fremd, komisch, traurig, bitter, oder auch mal lustig. Ganz entfernt werden stimmliche Erinnerungen an Achim Reichel wach. Irgendwie ist man zum Nachdenken gezwungen, wenngleich die oftmals beliebig scheinenden Themen und Inhalte der Songs willkürlich scheinen. Da klappt einem schon mal der Kinnladen herunter, wenn man von faulenden Zähnen im Alter, dicken Menschen, verliebten Brüdern oder schwindender kultureller Partizipation erfährt: „Was uns bleibt ist Sex“. Thema sind auch die verbreiteten Erfahrungen unserer Zeit, die Tristess der Arbeitslosigkeit in ihrer traurigen Perspektivlosigkeit. Und es gibt auch die täglichen Banalitäten, die Huss beschreibt wie „Ich bin so“ oder „Du kauftest Äpfel“, deren Bedeutung für die Zuhörenden letztlich doch offen bleibt. Dann erfährt man auch etwas vom nackten Mann, dessen Fähigkeiten zwar kaum sinnvoll erkennbar sind, das Lied jedoch durch den spielerischen Sprachwitz seine Qualität findet. „Wenn der Mond scheint“ kann man sich dem zart fließenden Lauf des Liedes mit der eigenen Sehnsucht oder Traurikeit anvertrauen. So zeichnet sich die Zusammenstellung des Künstlers als leises Kulturstückchen für all diejenigen aus, die sich zurücklehnen wollen, um Träume und die so oft verdrängten Nebensächlichkeiten und Gedanken wie weiße Schäfchenwolken an sich vorbeiziehen zu lassen. Fehlt nur noch der Grashalm im Mundwinkel und der Duft der blühenden Wiese unter sich. © 9/2006, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

Skurrile Alltagslieder voll witziger Melancholie

Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 14.01.2021
Bewertungsnummer: 548874
Bewertet: Musik (CD)

In stimmiger Gelassenheit, bisweilen auch rockiger Ruhe erzählt Huss als Texter und überwiegend Gitarrensound und Rhythmus- und Soundmaschinen nutzender Musiker kleine Geschichten, die man irgendwie zu kennen glaubt und doch sind sie fremd, komisch, traurig, bitter, oder auch mal lustig. Ganz entfernt werden stimmliche Erinnerungen an Achim Reichel wach. Irgendwie ist man zum Nachdenken gezwungen, wenngleich die oftmals beliebig scheinenden Themen und Inhalte der Songs willkürlich scheinen. Da klappt einem schon mal der Kinnladen herunter, wenn man von faulenden Zähnen im Alter, dicken Menschen, verliebten Brüdern oder schwindender kultureller Partizipation erfährt: „Was uns bleibt ist Sex“. Thema sind auch die verbreiteten Erfahrungen unserer Zeit, die Tristess der Arbeitslosigkeit in ihrer traurigen Perspektivlosigkeit. Und es gibt auch die täglichen Banalitäten, die Huss beschreibt wie „Ich bin so“ oder „Du kauftest Äpfel“, deren Bedeutung für die Zuhörenden letztlich doch offen bleibt. Dann erfährt man auch etwas vom nackten Mann, dessen Fähigkeiten zwar kaum sinnvoll erkennbar sind, das Lied jedoch durch den spielerischen Sprachwitz seine Qualität findet. „Wenn der Mond scheint“ kann man sich dem zart fließenden Lauf des Liedes mit der eigenen Sehnsucht oder Traurikeit anvertrauen. So zeichnet sich die Zusammenstellung des Künstlers als leises Kulturstückchen für all diejenigen aus, die sich zurücklehnen wollen, um Träume und die so oft verdrängten Nebensächlichkeiten und Gedanken wie weiße Schäfchenwolken an sich vorbeiziehen zu lassen. Fehlt nur noch der Grashalm im Mundwinkel und der Duft der blühenden Wiese unter sich. © 9/2006, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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