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King Crimson

1. Red

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2

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


Produktdetails

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

Galileo Medien AG

Sprache

Deutsch

Komponiert von

King Crimson

Erscheinungsdatum

22.01.2005

EAN

0633367050724

Produktdetails

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

Galileo Medien AG

Sprache

Deutsch

Komponiert von

King Crimson

Erscheinungsdatum

22.01.2005

EAN

0633367050724

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Red

Patrick Nagl aus Wien am 19.08.2013

Bewertungsnummer: 819665

Bewertet: Musik (CD)

Die britische Progrockband setzte mit ihrem Album "Red" 1974 wieder ein ganz kräftiges Lebenszeichen. Die Band ist zu einem Trio geschrumpft, die Besetzung ist jedoch absolut Supergroup verdächtig. John Wetton, Robert Fripp und Bill Bruford klingen kompakter denn je. Die Songs sind progressive und ausgereift, trotzdem bleibt der bandtypische Improviastionsfaktor nicht auf der Strecke. Rundum eine äusserst "runde" Platte die sich in der King Crimson Discographie weit oben einreiht.

Red

Patrick Nagl aus Wien am 19.08.2013
Bewertungsnummer: 819665
Bewertet: Musik (CD)

Die britische Progrockband setzte mit ihrem Album "Red" 1974 wieder ein ganz kräftiges Lebenszeichen. Die Band ist zu einem Trio geschrumpft, die Besetzung ist jedoch absolut Supergroup verdächtig. John Wetton, Robert Fripp und Bill Bruford klingen kompakter denn je. Die Songs sind progressive und ausgereift, trotzdem bleibt der bandtypische Improviastionsfaktor nicht auf der Strecke. Rundum eine äusserst "runde" Platte die sich in der King Crimson Discographie weit oben einreiht.

wegweisend!

Christian Loebenstein aus Wien am 19.10.2005

Bewertungsnummer: 526720

Bewertet: Musik (CD)

Am 1.Juli 1974 waren King Crimson nicht mehr, und der König, spätestens zu diesem Zeitpunkt zweifelsohne Gitarrist und Mastermind Robert Fripp, sollte das Zepter erst Jahre später wieder in die Hand nehmen. Doch gerade im Sommer dieses Jahres hätte die Band erneut, nach dem sensationellen Debut von 1969, Musikgeschichte schreiben können. Violinist David Cross war frustriert abgewandert, und Gründungsmitglied Ian McDonald schielte bereits in Richtung Wiedereinstieg. Genau zu diesem Zeitpunkt erschien Red (seit kurzem übrigens herrlich remastered mit aufwendigem Faksimile sleeve und booklet zu haben). Atypisch ziert ein Photo der Band, Fripp, John Wetton (b, voc) und Bill Bruford (dr, perc) das Cover – wegweisend der Inhalt. Musikalisch definierte diese Platte im Jahre 1974 bereits den Sound der neuen Härte, die etwa Anfang der Neunziger in Mode kam. Darauf angesprochen sollen Wetton und Bruford sogar einmal gesagt haben, daß sie damals einfach nur immer härter und experimenteller spielen wollten, was auch David Cross‘ Abgang bewirkte. Der Titel Track, gleichzeitig Opener, führt das Konzept fort, das diese Formation schon mit Larks Tongues in Aspic entworfen hatte – durch die nun härtere Gangart bekommt das Stück eine gar unheimliche Dimension, fast gewalttätige Facette. Auch Fallen Angel schwankt zwischen Ballade (wunderbar gesungen von Wetton) und dem neuen Stil und ist stellenweise von ohrenbetäubender Fuzz-Gitarre, verzerrtem Baß und Brufords gnadenlosem Schlagzeugspiel geprägt. Dieser böse Sound zieht sich auch durch One More Red Nightmare – der Titel sagt alles. Während Providence, eine schwache Live Improvisation mit Cross auch auf dem 4er Set The Great Deceiver zu finden ist und hier nur als Füller dient, ist die Schlußnummer Starless in dieser Form einzigartig. Sie krönt nicht nur die LP, sondern (un)gewolltermaßen auch die Band zum Abschluß, finden sich doch alle Elemente in dieser Nummer, die King Crimson je ausgemacht haben: Mellotrone, Saxophone (Ian McDonald & Mel Collins!) , traurige aber doch so erhebende Melodien und Lärm. Dieser Song, in seinen ganzen 12 Minuten, ist einfach ein Prachtstück. Fripp, dem Musikbusiness immer schon argwöhnisch gegenübergestanden, dürfte damit wohl seine Mission erfüllt gesehen haben, war sicherlich aber auch schon müde von der Szene und vom dauernden Touren. Das Ende kam für alle sehr überraschend, und so sprechen die beteiligten Musiker heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge von ihrer besten Zeit: King Crimson, erstes Halbjahr 1974. Was dann wohl nachgekommen wäre...?

wegweisend!

Christian Loebenstein aus Wien am 19.10.2005
Bewertungsnummer: 526720
Bewertet: Musik (CD)

Am 1.Juli 1974 waren King Crimson nicht mehr, und der König, spätestens zu diesem Zeitpunkt zweifelsohne Gitarrist und Mastermind Robert Fripp, sollte das Zepter erst Jahre später wieder in die Hand nehmen. Doch gerade im Sommer dieses Jahres hätte die Band erneut, nach dem sensationellen Debut von 1969, Musikgeschichte schreiben können. Violinist David Cross war frustriert abgewandert, und Gründungsmitglied Ian McDonald schielte bereits in Richtung Wiedereinstieg. Genau zu diesem Zeitpunkt erschien Red (seit kurzem übrigens herrlich remastered mit aufwendigem Faksimile sleeve und booklet zu haben). Atypisch ziert ein Photo der Band, Fripp, John Wetton (b, voc) und Bill Bruford (dr, perc) das Cover – wegweisend der Inhalt. Musikalisch definierte diese Platte im Jahre 1974 bereits den Sound der neuen Härte, die etwa Anfang der Neunziger in Mode kam. Darauf angesprochen sollen Wetton und Bruford sogar einmal gesagt haben, daß sie damals einfach nur immer härter und experimenteller spielen wollten, was auch David Cross‘ Abgang bewirkte. Der Titel Track, gleichzeitig Opener, führt das Konzept fort, das diese Formation schon mit Larks Tongues in Aspic entworfen hatte – durch die nun härtere Gangart bekommt das Stück eine gar unheimliche Dimension, fast gewalttätige Facette. Auch Fallen Angel schwankt zwischen Ballade (wunderbar gesungen von Wetton) und dem neuen Stil und ist stellenweise von ohrenbetäubender Fuzz-Gitarre, verzerrtem Baß und Brufords gnadenlosem Schlagzeugspiel geprägt. Dieser böse Sound zieht sich auch durch One More Red Nightmare – der Titel sagt alles. Während Providence, eine schwache Live Improvisation mit Cross auch auf dem 4er Set The Great Deceiver zu finden ist und hier nur als Füller dient, ist die Schlußnummer Starless in dieser Form einzigartig. Sie krönt nicht nur die LP, sondern (un)gewolltermaßen auch die Band zum Abschluß, finden sich doch alle Elemente in dieser Nummer, die King Crimson je ausgemacht haben: Mellotrone, Saxophone (Ian McDonald & Mel Collins!) , traurige aber doch so erhebende Melodien und Lärm. Dieser Song, in seinen ganzen 12 Minuten, ist einfach ein Prachtstück. Fripp, dem Musikbusiness immer schon argwöhnisch gegenübergestanden, dürfte damit wohl seine Mission erfüllt gesehen haben, war sicherlich aber auch schon müde von der Szene und vom dauernden Touren. Das Ende kam für alle sehr überraschend, und so sprechen die beteiligten Musiker heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge von ihrer besten Zeit: King Crimson, erstes Halbjahr 1974. Was dann wohl nachgekommen wäre...?

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