The Cult haben sich von "Dreamtime" & "Love" über "Electric" stetig weiter entwickelt. "Sonic Temple" von 1989 war kommerziell und musikalisch der Höhepunkt der genialen Kombi von Astburys Stimme und Duffys Gittaren.
Ceremony ist dem Vorgänger stilistisch sehr ähnlich, ein - im positivien Sinne - solides Hard-Rock Album. Die elf Titel mit 63 min. Gesamtspielzeit beschäftigen sich unter anderem mit der Kultur der American Natives, ohne dabei in die Ethno-Schiene zu verfallen.
Leider hatte The Cult das Pech, dass nahezu zeitgleich wegweisende Alben wie Nirvanas Bleach, die "schwarze" Metallica rauskamen und Ceremony dabei wohl einfach etwas unterging.
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