Die Neue Frau und andere Phänomene in der Literatur der Weimarer Republik
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
ISBN
978-3-640-55651-9
Auflage
2. Auflage
Erscheinungsdatum
06.03.2010
Unterrichtsfächer
Deutsch
Schulformen
Universitäten/Hochschulen
Einband
Taschenbuch
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Sprache
Deutsch
Eine literaturgeschichtlich bedeutsame Zeit wird in der öffentlich aber auch literaturwissenschaftlichen Diskussion oft vernachlässigt, obwohl sie auf politischer Ebene betrachtet zu den wichtigsten Stationen der deutschen Geschichte zählt.
Die Rede ist von der Literatur zur Zeit der Weimarer Republik, also von 1918 bis zum Anfang des NS-Regimes 1933.
Ein Grund dafür, dass die Weimarer Republik noch nicht zu den großen literarischen Epochen der deutschen Literaturgeschichte gezählt wird, mag wohl daran liegen, dass sie sich "in all ihren Erscheinungsformen als Zeitalter der Paradoxien und Widersprüche (...)" vorstellt.
Die Weimarer Republik verdient es sich jedoch trotz dieser Paradoxien und Widersprüche verstärkt in den Fokus der Literaturforschung zu treten, da sie eine Zeit ist, in der Frauen erstmals mit wesentlich größerer Präsenz in der Literaturszene mitwirken.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher mit der weiblichen Literatur in der Weimarer Republik und mit den in Verbindung stehenden Phänomenen.
Zunächst müssen jedoch einige zentrale politische, soziale und wirtschaftliche Schwerpunkte der Weimarer Republik näher betrachtet werden, bevor es anschließend um die konkrete Situation der Frau in dieser Zeit geht.
Im nächsten Kapitel soll dann das Phänomen der Neuen Frau zentraler Gegenstand sein, wobei noch der Unterschied zwischen Image und Typus betrachtet und auf die Neue Frau als Autorin eingegangen wird.
Im Anschluss daran wird die für diese Zeit wichtige literarische Bewegung der Neuen Sachlichkeit vorgestellt, indem die Entstehung, Entwicklung und die wichtigsten Charakteristika erläutert werden.
Als Beispiel für eine neusachliche Neue Frau wird dann die Autorin Ruth Landshoff-Yorck und eines ihrer Werke vorgestellt, welches die Eigenschaften einer Neuen Frau und eben auch neusachlichen Schreibens offenlegt.
Zum Abschluss dieser Arbeit folgt ein kurzes und bewertendes Fazit.
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