Schwänke unter besonderer Berücksichtigung des Motivs der Landknechte in der Frühen Neuzeit Am Beispiel von "Warum die Bauern nicht gerne Landsknechte beherbergen" und "Der Teufel läßt keinen Landsknecht mehr in die Hölle fahren" von Hans Sachs
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
ISBN
978-3-640-78093-8
Auflage
2. Auflage
Erscheinungsdatum
19.12.2010
Bundesländer
Baden-Württemberg + weitere
Unterrichtsfächer
Deutsch
Schulformen
Universitäten/Hochschulen
Einband
Taschenbuch
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Sprache
Deutsch
Belzebock ist ein Dämon der christlichen Mythologie und im Volksmund ein Synonym für den Teufel. Wenn er sich zeigt, erscheint er als eine riesige gehörnte Gestalt, bedeckt mit schwarzem Haar, Entenfüßen (Drudenfuß), Löwenschwanz und Fledermausflügeln.
Gegenspieler von Lucifer und Belzebock sind die Landsknechte. Sie werden in ihrem Verhalten realistisch geschildert und verkörpern in diesem Schwank die dem Leser bekannten charakteristischen Eigenheiten.
4. Das Landsknechtwesen
4.1 Die Bedeutung der Landsknecht in der Frühen Neuzeit
Es ist durch die bank hindurch alweg und alzeit ein böss unnütz volk, nit wenige dann münch und pfaffen. Ist es im krieg... [Zitat geht weiter]
So beschreibt Sebanstian Franck in seiner "Chronica des gantzen Teutschen lands" die Landsknechte der Frühen Neuzeit.
Als Landsknechte wurden zu Fuß kämpfende, zumeist deutsche Söldner des späten 15. und 16. Jahrhunderts bezeichnet. Ab Mitte der Achtziger Jahre des 15. Jahrhunderts "ist für dieses Fußvolk der Name Landsknechte durch die Quellen gesichert." Unter Landsknechten "verstehen die Zeitgenossen [...] ein überwiegend mit langen Spießen nach Schweizer Art, auch mit Hellebarden und Handrohren kämpfendes Fußvolk, dessen Männer aus oberdeutschen Gebieten stammen und das sich abhebt von Fu
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