An die wichtigsten Ereignisse in seinem Leben kann sich der kleine Evan nicht erinnern. Mit sieben Jahren steht er mit einem Schlachtermesser in der Hand vor seiner Mutter, doch er kann sich ebensowenig seine dahingemalte Botschaft "Töte mich, bevor es zu spät ist" erklären. Auf ärztlichen Rat hin protokolliert er fortan alle Ereignisse. Jahre später erwacht Evan davon, genau geträumt zu haben, was er damals niederschrieb. Und er entdeckt eine Methode, die ihm erlaubt, seine Kindheit von allem Übel zu befreien.
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3.0/5.0
Bewertung
3/5
27.07.2014
Film (Blu-ray)
Harte Kost. Düster und…
Harte Kost. Düster und beklemmend. Der Junge Evan Treborn hat einen Vater, der in der Psychiatrie einsitzt. Eine wohl ähnliche Störung wie sein Vater hat auch Evan. Er ist Drittgeborener (Daher auch der Name Treborn für three born) seiner Mutter, seine beiden Brüder waren vorher Fehlgeburten. Ein ungutes Zeichen für das Kommende in seinem Leben. Er hat zwei Freunde, darunter ein Geschwisterpaar mit Junge und seiner Jugendliebe Kayleigh, mit denen er viele meist schlimme Sachen erlebt, z. B. Kindesmissbrauch durch den Nachbarn und Gemeinheiten eines seiner Kumpels, Tommy, der zu Grausamkeiten wie Tierquälerei neigt. Evan selber wird dabei immer so stark traumatisiert, dass er vergisst, was genau passierte. Je älter er wird, erinnert er sich dann durch Aussetzer, in denen er nicht weiß, wo er ist, was passierte. Ja er kann sich sogar in die Zeit zurückversetzen und die Geschehnisse wieder ändern. Jedoch zeigt sich, dass er diese Dinge zwar ändern und teilweise bessern kann, jedoch gibt es dann dafür danach wieder Rückfälle in ähnlich schlimme Geschehnisse wie zuvor. Also: Wie Evan es dreht und wendet, es wird letztlich nichts wirklich besser. Schließlich sieht er es ein und gibt es auf. Als er die Unausweichlichkeit schlimmer Ereignisse (bzw. deren Schrecklichkeit in Abweichungen und Varianten) erkennt, beschließt Evan am Ende seiner Jugendliebe Kayleigh schon als Kind zu sagen er wolle keinen Kontakt zu ihr. So beugt er weiteren Katastrophen vor. Am Ende des Films sieht er als Erwachsener Kayleigh zufällig im Vorbeigehen, aber da er ihr als Kind ja gesagt hat er wolle nichts mit ihr zu tun haben und sich so nichts mehr zwischen ihnen abspielte, erkennen sich beide zwar vom Sehen, gehen aber aneinander achtlos vorbei. Im Director's Cut, das auf der DVD zu sehen ist, ist das eigentliche Ende anders. Evan wird gar nicht erst geboren, sondern erwürgt sich mit der Nabelschnur schon im Mutterleib. Aber das war den Produzenten etwas zu heftig, so dass sie ein weniger hässliches Ende für das Kino nahmen. Ende offen, denn irgendwann wird es wohl auch da zu anderen negativen Ereignissen für die Beteiligten kommen, die ihrem Schicksal nicht entgehen können.
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