Das expressionistische Wandlungs- und Verkündigungsdrama am Beispiel von Walter Hasenclevers 'Der Sohn'
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
ISBN
978-3-656-43497-9
Auflage
1. Auflage
Erscheinungsdatum
25.07.2013
Bundesländer
Baden-Württemberg + weitere
Unterrichtsfächer
Deutsch
Schulformen
Universitäten/Hochschulen
Einband
Taschenbuch
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Sprache
Deutsch
Der von Hasenclever verwendete Begriff der "Menschwerdung" wird von den jungen Expressionisten als Kontrastbegriff zur zeitgenössischen Gesellschaft verstanden. Sie wird als überholt betrachtet und muss überwunden werden, um ein in die Zukunft projiziertes säkularisiertes Paradies auf Erden zu schaffen. Kurt Hiller, der Begründer des Aktivismus, ruft zur politischen Tat auf, um diesen Veränderungs- und Erneuerungsprozess zu verwirklichen. Statt sich resignierend in das vermeintlich Unabänderliche zu fügen, solle der Mensch "nicht indisch-weltabgewandt die Schicksale hinnehmen", sondern "sich promethisch gegen sie auflehnen", Schluss machen "mit der Gewohnheit, Opfer der Abläufe zu sein" und "keine Anstrengung scheuen, Herr der Abläufe zu werden."
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