Auf einer nächtlichen S-Bahn-Fahrt nach Rostock wird ein junger Mann brutal erstochen. Tiefe Stichwunden und Spuren von verzweifelter Gegenwehr weisen auf ein Hassverbrechen hin. Mordmotive finden die Ermittler im beruflichen und privaten Umfeld des Opfers reichlich. Doch offenbar übersehen sie immer wieder etwas. Der Ermordete war Andriejus Medanauskas, ein Fischzuchtexperte aus Lettland. Der junge Mann wollte einen Betriebsrat gründen und hatte sich seinen Chef, einen einflussreichen Güstrower Unternehmer, damit zum Feind gemacht. Zudem betreibt seine Verwandtschaft auffällig gering frequentierte italienische Restaurants und wohnt dennoch in einer Villa in bester Lage fast am Meer. Auch sein Privatleben erweist sich als Fundgrube für Verletzungen und Rachegefühle. Autor Frank Goyke schickt ein typisch norddeutsch-knorriges Kommissarenduo auf Spurensuche. Bei ihren Ermittlungen durchqueren Barbara "Dampframme" Riedbiester und Jonas Uplegger einen Sumpf aus menschlichen Makeln, dumpfen Vorurteilen und tiefen Abgründen und bleiben dabei selbst nicht unangetastet. Dem Mörder allerdings kommen sie keinen Schritt näher. Denn wenn alles offensichtlich ist, muss man ein zweites Mal hinsehen ...
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
30.08.2017
Buch (Taschenbuch)
Genialer Ostsee-Krimi aus Rostock
Als begeisterter Bahnfahrer war ich sehr gespannt, was es wohl mit diesem Krimi auf sich hat.
Und ich wurde schlussendlich keineswegs enttäuscht!
Es handelt sich um einen spannenden, unterhaltsamen und interessanten Ostsee-Krimi.
Ich habe die zwei Hauptermittler (Barbara und Jonas) als sympathisch eingestuft und ich fand, dass die beiden Charaktere gut miteinander harmoniert haben.
Selbst wenn man nicht aus der Region um Rostock kommt, wird man von diesem Krimi begeistert sein.
Ein absoluter Volltreffer!
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